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NotfalltascheEU-Kommissarin will Unionsbürger besser auf Krisen- oder Kriegsfall vorbereiten

Notfalltasche / EU-Kommissarin will Unionsbürger besser auf Krisen- oder Kriegsfall vorbereiten
EU-Krisenkommissarin Hadja Lahbib hat ihre Tasche offenbar schon gepackt Foto: AFP

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Wenn Ihr Haus brennt, was nehmen Sie mit? Um in diesen Momenten nicht nachdenken zu müssen, möchte die EU, dass ihre Bürger eine Notfalltasche parat halten. Das Prinzip erinnert an Doomsday-Prepper.

Wasser, Streichhölzer und Vitaminriegel: Die Europäische Kommission will, dass EU-Bürgerinnen und -Bürger für den Krisen- oder Kriegsfall immer eine Notfalltasche bereitstehen haben. Ziel müsse es sein, alles bereitzuhaben, „was man braucht, um 72 Stunden lang zu überleben“, sagte die EU-Kommissarin für Krisenmanagement, Hadja Lahbib, im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. Brüssel werden dafür am Mittwoch eine „Strategie zur Vorbereitung auf kriegsbedingte Krisen“ vorlegen.

Lahbib will eine Liste von etwa zehn Gegenständen vorschlagen, die in die Notfalltasche gehören. Sie reicht von einer Wasserflasche über Ausweispapiere und Streichhölzer bis hin zu einer Taschenlampe. Ein weiterer Vorschlag ist ihren Worten zufolge die Einführung eines „nationalen Vorbereitungstages“ in der EU, um die Bürgerinnen und Bürger für mögliche Krisensituationen zu sensibilisieren.

„Zu wissen, was man im Ernstfall tun muss, bedeutet auch, Panik zu vermeiden“, sagte Lahbib. Sie erinnerte daran, dass während der Corona-Pandemie die Menschen „in die Geschäfte gestürmt sind, um Toilettenpapier zu kaufen“. Ziel der Kommission sei es, die Strategien der unterschiedlichen EU-Länder besser zu koordinieren. „Wenn wir vorbereitet sind, haben wir auch weniger Angst“, fügte sie hinzu.

Vorbild für die Vorschläge aus Brüssel ist Finnland, das seine Bevölkerung seit Jahren auf einen möglichen Krieg mit dem Nachbarland Russland vorbereitet. Der ehemalige finnische Präsident Sauli Niinistö hatte der Kommission im Herbst einen Bericht mit entsprechenden Vorschlägen übergeben. Das finnische Modell müsse angesichts des Kriegs in der Ukraine „in ganz Europa umgesetzt werden“, sagte die finnische EU-Abgeordnete Anna-Maja Henriksson (Liberale).

JJ
26. März 2025 - 14.11

Ich sehe mich schon nach meiner "Not-Tasche samt Wasserflasche und Taschenlampe" suchen nach dem Drohnenangriff auf unser Wohnviertel.
Wie putzig.Was verdient so eine Kommissarin?
Wäre doch eine gute Sache die dämliche Sommerzeit abzuschaffen.Davon hat jeder was.

Peter
26. März 2025 - 10.39

Ist denn schon der 1. April oder wie oder was? Wurde die Zeit auch schon auf Sommer gestellt?

CG
25. März 2025 - 20.01

Die EU-Kommissarin hat sicher auch einen Notfallriegel von tausenden € bei sich. Die EU-Kommission macht sich immer lächerlicher.

Luxmann
25. März 2025 - 19.52

Ein nationaler vorbereitungstag?
Wo jeder buerger wohl auf die place d armes beordnet wird und 3 mal vive EU schreien muss um 3 rollen toilettenpapier geschenkt zu bekommen, plus eine dose fixspein🙈😀