Di., 21. September 2021



  1. Humpejang /

    Den Här kann sech jo freiwëlleg mellen fir d’Felder oof ze sichen!
    Daat ganzt ass mei wei Realiteitsfriem, fir dass all Feld oofgesicht gët. A dann nach ze soen d’Jeer geifen daat just maachen fir dorno een Reih ze scheissen. Ech geif den Här ären heieren wann emol e puer Joer keen mei geif op d’Juegt goen.

  2. Taxpayer /

    Herr Clesse ist im Grunde ein lebendiger Lobgesang auf unsere moderne, für ihn immer wieder so skandalös „unvegane“ Wohlstandsgesellschaft, beweist er doch, dass man trotz surrealer Weltfremdheit durchaus alt werden kann. Bei einem Naturvolk im Dschungel wäre das für einen praktizierenden Tierrechtler wohl kaum drin. Abschliessend aber noch eine Bemerkung zu Ihrer Wortwahl: Es gibt einen Unterschied zwischen einem „Streit“ einerseits und einseitigem Anpöbeln ohne jede logische Grundlage andererseits.

  3. de Schéifermisch /

    Jeder einigermassen vernünftige Mensch, der sein Herz am rechten Fleck hat, kann Herrn Clesse nur Recht geben und ihn unterstützen. In der Tat zwischen Philosophie , Humanismus und Jagd liegen Welten. Schwer verständlich wiso tierliebende Menschen gnadenlos das Wild jagen , Beispiel Treibjagd, und erlegen. Ein anerkannter Tierschutzverein, der Tiere hetzt und tötet!

  4. De Paul /

    Dem Auteur vun desem Artikel mäin Respekt.

    Ech ginn net op d’Juegd mä fannen dass déi Erklärungen Kapp & Schwanz hunn.

    @de Schéifermisch
    Der Unterschied zwischen Theorie & Praxis ist in der Praxis grösser, als in der Theorie…

  5. Sam123 /

    @de Schéifermisch
    Munchmol wier et besser wann d‘Balkongsbiologen émol gingen bis erof op den Buedem an d’Natur kommen an sech do der Réalitéit stellen! Ech wor göschter mat Baueren Wöldschued unkucken. Do ass fir zirka 35.000€ Schued am Wees! Wann Wees ungepflanz gött op dausenden vun Hecktaren dann gin do honnertdausenden vun Tonnen Wees produzéiert déi d‘Wöllschwein mästen. Göttkern Wees ungepflanzt dann gött er keen Brout um Dösch. Also wat machen mir fir der Wöldschweinsplo Häer ze gin? Sollen mir se dout heemelen oder sollen mir op eis täglech Brout verzichten?

  6. HTK /

    So wie die Kirche sich nach 27 Jahrhunderten Untaten heute gerne hinter Worten wie Demokratie,Humanismus und Frauengleichheit versteckt,obwohl sie noch immer das genaue Gegenteil macht,so sind nun auch die Jäger auf den Geschmack gekommen,den Leuten Sand in die Augen zu streuen indem sie sich das Label “ Tierschützer“ anhängen. Man muss nicht Veganer sein um eine Treibjagd als Hetze und Tierquälerei anzusehen. Wenn man tagelang einem angeschossenen Tier(es kann auch das Kitz von der sommerlichen Rettungsaktion sein) nachstellen muss um ihm endlich den Gnadenstoß zu geben,bekommt der Ausdruck “ Tierschutz“ eine ganz andere Bedeutung.

  7. de Schéifermisch /

    @Sam123/. Ech sinn alles anescht wéi e Balkonsbiolog, als Natur-a Déierfrënd kommen ech och ouni déi Gréng aus. E sou bal wéi de Mënsch an de Kreeslaaf vun der Natur agräift, spéziell vill diploméiert Agronomen, gëtt den natierlechen Ausgläich ënnerbrach a dorop warde nëmmen d’Salonsdéierfrënn, d’Jeeër!

  8. Graucho /

    @Sam123,
    dir hutt ëtt matt den Dausenden. „100 000 Schwäin friessen je eng Tonn Wees?“ Wann dat net an d’Box geet! Wéi ëtt schéngt sinn d’Schwäin méi schlau wéi d’Jeeër,soss wier de Problem schon aus der Welt.

  9. Realist /

    HTK: Die Kirche mit „27 Jahrhunderten Untaten“ auf dem Buckel? Wenn Ihr Wissen über Wild, Wald und Jagd sich in etwa auf dem Niveau Ihrer Geschichtskenntnis bewegt, dann verstehe ich jetzt alles.
    Was den Begriff „Humanismus“ betrifft, auf den sowohl Sie als Auch Herr Clesse sich in seinem Brief so triumphierend beruft, so kann ich dazu nur sagen, dass nichts dem Grundgedanken des Humanismus mehr widersprechen könnte als praktizierte Tierrechtlerei, wie sie Herrn Clesse vorschwebt. Vereinfachend könnte man den Clesse’schen „Antispeziesismus“ beschreiben als Weltanschauung für Leute, die Menschen nicht mögen und Tiere nicht verstehen.

  10. Dingo /

    @HTK
    Ihr Vergleich mit der Kirche kann durchaus auf verschiedene selbsternannteTierrechtler übertragen werden. Im Mittelalter sah die Kirche jedermann der nicht mit ihrer Doktrin einverstaden war als Ketzer an, der mit allen Mitteln zu bekämpfen war. Heute ist vermeintliher Tierschutz bei verschiedenen Personen eben zur Ersatzreligion mutiert.

  11. HTK /

    @Realist,
    sie schießen mit scharfer Munition. Dann nehmen sie mal die Bücher zur Hand bevor sie andere unterbuttern.Was die Jagd angeht so „durfte“ ich mit 12 Jahren schon bei Treibjagden mitmachen.Was ich dabei erlebt habe hat genügt um jetzt diese Aussagen zu machen.Ich kann ihnen gerne noch mehr Details schildern. Humanismus ist ein beliebtes Wort welches sich alle auf die Fahne schreiben wollen.Sogar die Kirchenmänner nehmen es gern zu Hilfe.Aber erst seit Kurzem.Zu Inquisitionszeiten undenkbar. Nach dem Motto “ Macht euch die Welt Untertan“ dürfen wir alles tun und lassen.Der Mensch an erster Stelle.Aber eben auch nur ein Tier unter Tieren.Wenn man die Nachrichten so liest stellt man fest,dass ein Schimpanse „humaner“ ist als der Mensch. Wildschweine und viele andere Spezies die wir „Humanisten“ an den Rand der Ausrottung getrieben haben werden noch herumlaufen,dann wird vom Menschen niemand mehr reden.Wir werden es nicht schaffen wenn wir so weitermachen.

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