Samstag3. Januar 2026

Demaart De Maart

NahostIsrael schiebt Luxemburger Aktivistin Fellens Huberty und Greta Thunberg ab 

Nahost / Israel schiebt Luxemburger Aktivistin Fellens Huberty und Greta Thunberg ab 
 Grafik: Tageblatt/Kim Kieffer

Jetzt weiterlesen!

Für 0,99 € können Sie diesen Artikel erwerben:

Oder schließen Sie ein Abo ab:

ZU DEN ABOS

Sie sind bereits Kunde?

Israel hat 171 Teilnehmer der gestoppten Hilfsflotte abgeschoben, darunter Greta Thunberg und die Luxemburgerin Nora Rosa Fellens Huberty. Die Aktivisten wollten Hilfsgüter in den Gazastreifen bringen.

Israel hat 171 weitere Aktivisten der gestoppten Hilfsflotte für den Gazastreifen abgeschoben, darunter die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg. Auch die Luxemburger Aktivistin Nora Rosa Fellens Huberty befindet sich unter den Abgeschobenen, bestätigt das Außenministerium auf Tageblatt-Nachfrage hin. 171 „Provokateure“ der Flotte, „darunter Greta Thunberg, wurden heute von Israel nach Griechenland und in die Slowakei abgeschoben“, schrieb das israelische Außenministerium im Montag im Onlinedienst X.

Dazu veröffentlichte das Ministerium Fotos, auf denen Thunberg und zwei weitere Frauen auf dem Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv zu sehen sind. Alle drei Frauen tragen darauf die graue, in israelischer Haft übliche Gefängniskleidung.

Unter den Ausgewiesenen befinden sich nach den Angaben des Ministeriums Staatsangehörige aus Deutschland, Bulgarien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Litauen, Luxemburg, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, Serbien, der Schweiz, Slowakei und den USA.

Bereits in den vergangenen Tagen hatte Israel Dutzende der Aktivisten abgeschoben. Die festgenommenen pro-palästinensischen Aktivisten hatten an der „Global Sumud Flotilla“ teilgenommen, die im September mit rund 45 Schiffen aufgebrochen war, um nach eigenen Angaben Hilfsgüter in den Gazastreifen zu bringen.

Die israelische Marine fing dann seit Mittwoch ein Schiff nach dem anderen auf See ab. Die Boote mit insgesamt mehr als 400 Menschen an Bord wurden davon abgehalten, den Gazastreifen zu erreichen, die Aktivisten wurden festgenommen. In zahlreichen europäischen Städten fanden Demonstrationen gegen das Abfangen der Hilfsflotte statt.

Stip
7. Oktober 2025 - 11.08

Et méngt een ower bâl dat wären och nach Helden. Eng Aktioun déi komplett iwerflësseg a nach manner wéi déi berühmten Drëps op de warme Steen war. Gewarnt si se och am Viraus gin mee neen se wëssen et besser. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Also loosse mer se elo net och nach bedaueren!

Mantoine-jacquet Carlo
6. Oktober 2025 - 21.43

Waat muss eigentlech iwert déi do berichtet gin?
Et mengt een baal , en gewëssenen Stolz ze verspiren, dat och emol eng Letzeburgerin dobei ass...

Jean-Marie GROBER
6. Oktober 2025 - 17.46

Ich habe mir nicht vorstellen können, dass die Regierung eines Staates, dessen Gründerväter und -mütter mehrheitlich Überlebende des Holocaust und vor der deutschen Nazi-Diktatur Geflüchtete waren, sich einmal auf ein- und dieselbe Stufe stellt, wie die Terroristen der Hamas und der Hisbollah und wahllos unschuldige Kinder und Frauen umbringt, weil faschistische, ultrarechte Mitglieder dieser Regierung damit drohen, diese Regierung zu stürzen und um einen kriminellen Ministerpräsidenten vor der Justiz seines Landes zu schützen. Das ist eine Schande und ein Verrat an den Juden in der ganzen Diaspora, die nun für all diese Verbrechen mitverantwortlich gemacht werden und keine Schuld daran tragen.