Wetterchaos

16. Februar 2014 21:42; Akt: 16.02.2014 21:42 Print

Klimawandel könnte ein Grund seinKlimawandel könnte ein Grund sein

Während die Menschen in Kalifornien unter Dürre leiden, bibbert der Nordosten der USA seit Wochen unter Eiseskälte. Großbritannien kämpft gegen Fluten. Das könnte mit dem Klimawandel zusammenhängen, vermuten US-Forscher. Im Verdacht haben sie den Jetstream.

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Eiseskälte im Nordosten der USA, Dürre in Kalifornien und großflächige Überschwemmungen in Großbritannien: Das seit Wochen anhaltende Wetterchaos könnte nach Ansicht von US-Forschern mit dem Klimawandel zusammenhängen. "Es stimmt überein mit dem Muster, das wir auf Basis unserer Daten erwarten", sagte die Klimaforscherin Jennifer Francis von der Rutgers Universität im US-Bundesstaat New Jersey am Samstag (Ortszeit) beim Jahrestreffen des weltgrößten Wissenschaftsverbands American Association for the Advancement of Science (AAAS) in Chicago. Für eine definitive Aussage dazu sei es jedoch noch zu früh, betonte sie.

Im Verdacht hat das Forscherteam um Francis den Jetstream, eine starke Luftströmung in großer Höhe, die die Großwetterlage in den USA und Europa mitbestimmt. Die Erwärmung der Arktis führe dazu, dass der Jetstream insgesamt schwächer werde und in größeren Wellen verlaufe, sagte Francis. Diese Wellen bewegen sich langsam und führen dazu, dass die Wetterlage sich über einen längeren Zeitraum nicht ändert. Beult sich eine Welle nach Norden, dann strömt warme Luft in den Süden, beult sie sich nach Süden, kommt kältere Luft aus der Arktis.

Wetterdaten wurden ausgewertet

Für ihre Forschungen wertete Francis Wetterdaten seit 1980 aus und entdeckte besonders in den vergangenen beiden Jahrzehnten eine Schwächung des Jetstreams und deutlich größere Jetstream-Wellen - der Jetstream ufere also stärker nach Norden beziehungsweise Süden aus. Die Ergebnisse deckten sich mit denen einiger anderer Forscher, die ebenfalls Auffälligkeiten rund um die größeren Jetstream-Wellen beschrieben hätten.

Beim Jahrestreffen des Verbands AAAS diskutieren seit Donnerstag rund 6500 Wissenschaftler aus aller Welt über ihre Forschungen und stellen neue Ergebnisse vor. Der zum 180. Mal stattfindende Kongress steht in diesem Jahr unter dem Motto "Globalen Herausforderungen begegnen: Entdeckungen und Innovation". Die AAAS mit Sitz in Washington gibt unter anderem das Fachjournal "Science" heraus.

(dpa/Tageblatt.lu)

  • Jim Beam am 17.02.2014 12:26 Report Diesen Beitrag melden

    Datt ganzt sinn d'Folge vun engem Changement vun dem Äerd-Magnetfeld, wat periodesch (all puer Millioune Joer) virkennt.Also keng Panik.Klingt komisch..ist aber so!

  • michel conrad am 17.02.2014 09:12 Report Diesen Beitrag melden

    Ok bin der erste? Na dann heisse ich jetzt alle Klimaskeptiker und Verschwörungstheoretiker, die gleich in Scharen wieder ihren Unmut kundtun, willkommen ;

    • Guy Jungbluth am 17.02.2014 10:33 Report Diesen Beitrag melden

      Es geht hier nicht um irgendeine Verschwörungstheorie ,sondern um Beweise , und jetzt bitte michel konrad bringen sie die Beweise für die AGW Theorie , bringen sie den physikalischen Beweis dass es den natürlichen Treibhauseffekt in der Atmosphäre gibt , bringen sie den physikalischen Beweis dass das CO2 die Temperaturen in die Höhe treibt . Ich muss sie aber entäuschen , sie waren nicht der erste ,der einen Kommentar schrieb , ich war um 07:28 Uhr der erste , so und nun ran die Beweise . Blinder Glaube reicht eben nicht , die Beweise müssen auf den Tisch , ohne wenn und aber .

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  • Guy Jungbluth am 17.02.2014 07:28 Report Diesen Beitrag melden

    Egal wéi d'Wieder ass et ass ëmmer de Klimawiessel schold. A wat déi sougenannte "Spezialisten" sech alles afallen loossen, fir d'Mënschheet fir domm ze verkafen, an d'Medie stinn natierlech stramm bäi Fouss, fir déi aus dem Hutt gezauberte Katastrophenmärecher bréiwaarm un den Mann ze bréngen. Ech gleewen nëmmen nach dat, wat ech selwer iwwerpréift hunn, awer wéi ëmmer feele bei der heiter Meldung sämtlech Beweiser, et si Vermutungen déi mat der Realitéit näischt ze dinn hunn, awer d'Angschtënnerhalungsindustrie muss jo um Lafe gehale ginn, egal mat wéi engen Topechkeeten.

    • Majo Dann am 17.02.2014 10:50 Report Diesen Beitrag melden

      Da mengt dir wierklech, déi Wissenschaftler géifen d'Welt dir domm verkafen! Dir gleeft deene Leit, déi Wëssen hunn, mol hire Verdacht net, well beweisen ass d'Saach wuel schwéier. Wa dir selwer betraff wiert géift dir vläicht anescht schwätzen!

    • Guy Jungbluth am 17.02.2014 12:59 Report Diesen Beitrag melden

      Déi Leit déi ärer Meenung no Wëssen sollten hun luechen alleguerten mat hiren Klimamodeller falsch, alleguerten haaten se den Temperaturstopp deen elo schons 17 Joer undauert net virausgesot , an keen kann sech erklären virwaat ? An et geet hei net ëm en Verdacht ,hei geet et em Fakten an Tatsachen . Iwregens ech war mat menger Famill zanter méi wéi 50 Joer mat Héichwasser konfrontéiert , also waren mir och selwer betraff, daat huet awer näischt mat iergend engem Klimawiessel ze din , well och daat gehéiert zum ganz normalem Wieder,esou vill zum " anescht schwätzen"

    • Dehm Romain am 17.02.2014 14:12 Report Diesen Beitrag melden

      Natürlich ist der Klimawandel schuld und nicht der Mensch. Da wo heute der Nordpol im Eis versinkt, war vor 10.000 Jahren ein blühender Urwald. Der Klimawandel gehört zur Erdgeschichte so wie die Butter auf das Brötchen. Alles andere ist eine gross angelegte Massenverblödung mit einem beträchtlichen finanziellen Hintergrund. Man verdient sich eine goldene Nase mit der Unwissenheit der Bürger. Die Grünen mitsamt ihren Anhängern sind verlogene Rattenfänger. Wie war das mit Gira und der Teerfabrik....................?

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