Auf dem Bürgersteig fühlen sich Fahrradfahrer oft fälschlicherweise sicher: Dort kommt es nicht nur regelmäßig zu Zusammenstößen etwa mit Fußgängern, sondern manchmal auch mit der Polizei: Am Donnerstagmorgen (23.5.) führte die nationale Verkehrspolizei eine Kontrolle in der rue des Romains in Strassen durch.

Schließlich wurden 12 Fahrer gebührenpflichtig verwarnt, weil sie über den Bürgersteig fuhren oder entgegen der Fahrtrichtung durch eine Einbahnstraße. Dabei hatte die Verkehrspolizei bereits am Dienstag an dieser Stelle eine Kontrolle durchgeführt: Hier sind sogar 34 Radfahrer gebührenpflichtig verwarnt worden.

Die Polizei erinnert daran, dass es Kindern unter 13 Jahren gestattet ist, mit dem Fahrrad auf dem Bürgersteig zu fahren – ebenso wie einer erwachsenen Begleitperson. fgg

23 Kommentare

  1. Am Verglach zu den e-Trottinetten ass den Velofuerer meeschtens méi lues um Trottoir ennerwee, och wann de Verstouss dee selwechten ass.
    Mir wier et awer ewéi wann d’Vitess am Stroossenverkéier eng Bedéitung hätt. 🙂

  2. so irgendwie versteht man dass die polizei probleme hat personal zu rekrutieren.wer will schon radfahrer bestrafen die mangels fahrradpiste und ohne riesige umwege in kauf zu nehmen gezwungen sind ein stueck buergersteig zu befahren um sich ohne lebensgefahr fortzubewegen?

  3. Wéi wäret dann ëmol mat deenen sportlechen Velosfuhrer
    déi an der Strooss zou drei oder véier néiwent en een fuhren ?
    Als Autosfuhrer kritt een dann nach Frechheeten gemaach wann
    een déi doroper obmierksam meecht,do mist méi Respekt sinn,
    eng Police geseit een dann nëtt.

    • An wéi ass et mat den rücksichstlosen Autofuerer déi mech moies trotz Géigenverkéier iwerhuelen an mech baal an de Gruef drecken just fier 100 Meter weider am Stau ze stoen? Mettlerweil filmen ech déi all mat menger Gopro

    • Ein sehr wichtiges Zusatzgerät an jedem Fahrrad ist die Klingel, um auf sich aufmerksam zu machen und die Fussgänger zu warnen. Es gibt heute eine grosse Auswahl an Fahrradklingeln, auch sehr sportlich aussehende, leicht und preiswert. Da werden Rennräder von zig tausend Euro gekauft, doch die 10 Euro Klingel ist zu teuer!

  4. Hun déi soss näischt ze dinn? Et get bestemmt en Grond dat déi Veloen iwwert den Trottoir fueren. Z.B. iwwerhuelen ech mat mengem Velo falls ech mech an Gefor begin an éischter op d’Aarbecht fueren ongeféier 100 Autoen op 2 kilometer déi do am Stau stinn a wou een schwéier laanscht kennt. Amplaz elo Leit ze kugenéieren déi eng alternativ zum Auto wellen benotzen an Emweltfrendlech an ouni Kaméidi ennerwee sinn, kéint een emol endlech eppes géint Auspuffidioten ennerhuelen, déi onbehellegt säit Joeren all Dag d’Liewensqualéit vun dausenden Leit futti machen aus purer Dommheet.

    • Äh, nee. Also ech sëtzen och gären um Velo, allerdéngs verbrennen ech keng rout Luuchten a fueren och net an de Sens Interdit oder e Circulation interdite eran, an ech fueren och net op Busspuere wann déi keng Zousaztafel hunn.

  5. Et as héich Zäit datt ons Police emol méi duerchgräift (an alle Gebitter, vun Camion, Auto, Moto a Velo). Een groussen Deel vun de Léit mecht hir eegen Gesetzer a respektéiert bal keen CODE DE LA ROUTE méi. Duerfir BRAVO POLICE. Et misst just nach méi Police an Zivil ennerwee sin. Daat dingt a mecht datt d’Léit e bessen méi Respekt kréien am Stroosseverkéier an och géintiwer deenen anere Menschen, soss komme mer net wéider….!

    • Sind wir nicht alle abwechselnd mal Fussgänger, mal Radfahrer, mal Autofahrer? Demnach müssten wir mehr Verständnis für einander und mehr Respekt gegenüber einander aufbringen. Ist das so schwer? Anscheinend ja.

  6. Eins muss man hier mal klarstellen : Die meisten fahren da nicht auf dem Bürgersteig, sondern auf der Strasse im Sens-unique gegen die Fahrtrichtung. Warum? Weil da morgens nur sehr selten ein Auto durch die Strasse fährt (Der Verkehr geht morgens Richtung Stadt – nicht raus). Zudem ist die Strasse sehr übersichtlich und man hat genügend Zeit um einem Auto notfalls auszuweichen.
    Seitdem ich dort anfang Der Woche kontrolliert wurde, nehme ich jetzt den Umweg über die Route d’Arlon – zum Aerger aller Autofahrer die mich dort nicht überholen können.
    Aber das ganze scheint wohl so von der Gemeinde Strassen gewollt zu sein.

  7. Die positive Diskriminierung der Radfahrer im Verkehr hat bewirkt, dass diese noch arroganter, provokanter, draufgängerischer und dümmer geworden sind. Die gestiegenen Radunfallzahlen beweisen es, aber man scheint sich wirklich Mühe zu geben, sie zu vertuschen, denn in keinem Medium ist meines Wissens bis jetzt eine Statistik über Radunfälle aufgetaucht.

    • Und wie steht es um die arroganten, provokanten, draufgängerischen und immer dümmer werdenden Mofa-, Motorrad- und Autofahrer, wenn wir schon beim Verallgemeinern sind ? Ohne die Fussgänger und Tretrollerfahrer, mit den gleichen Attributen versehend, zu erwähnen !

    • Wo sind die Statistiken zu den Unfällen? Würde mich jetzt sehr interessieren. Davon abgesehen, dass sich viele Radfahrer saumäßig benehmen.

      • @ KTG. Bin selbst ein leidenschaftlicher Radfahrer und bin fast jeden Tag auf dem Rad unterwegs. Muss Ihnen allerdings zustimmen, dass viele sogenannte, möchtegerne Radrennfahrer dem Image der Radler sehr schaden, ob auf der Strasse oder auf den Radwegen. Verallgemeinern – und das tun Sie ja nicht- ist allerdings stets falsch. Es gibt solche und solche.

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