So., 19. Januar 2020


  1. Drecksack /

    Nicht das Recycling muss wachsen sondern die Fähigkeit Müll zu vermeiden.Die Mülltrennung beruhigt das schlechte Gewissen und mann gibt sich keine Mühe Müll zu vermeiden!

    • L.Marx /

      Besser könnte man es nicht sagen. Aber mit Müllvermeidung lässt sich kein Geld machen. Mit Müllrecycling (und Entsorgung in Asien oder Afrika) schon. .

  2. Paula /

    Wie im Artikel erwähnt, recycelt das reiche Luxemburg seinen Plastikmüll nicht selbst, sondern exportiert diesen in die Nachbarländer. Aber man sollte schon wissen, dass auch die Nachbarländer bei weitem nicht alles selbst recyclieren und einen grossen Teil in andere, selbstverständlich ärmere, Länder, exportieren.

    https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/wirtschaft/deutscher-plastikmuell-verschmutzt-malaysia-e590969/?autologin=true

    Ich versuche immer öfter Plastik zu vermeiden, vor allem wenn es Alternativen gibt. Haben sich aber ein paar Puddingbecher eingeschlichen, dann schmeisse ich diese lieber hier in die schwarze Tonne als auf einen malaysischen Müllplatz.

    • Aender T. /

      Gutt gesinn!
      “Malaysischer Müllplatz” erinnert mich stark an ein anderes Trash-Format…nomen est omen “eng Rees ouni Plang”

  3. ronald /

    Kéint een och iergenwei gewuer ginn wivill Geld den Valorlux dann mam Plastik-Dreck vun den Leit verdingt? Net dass do nach en ob d’Idee kënnt och nach eng oekotax drob ze setzen.

  4. Aender T. /

    Hm…mein Großvater fuhr Milchflaschen aus. Anno dazumal…die Leute stellten ihre leeren Flaschen vor die Tür, der Milchman holte sie ab und stellte volle hin.
    Das System hat mich immer an etwas sehr zeitgenössisches erinnert: Paketlieferdienste…notgedrungen fährt der Lieferwagen ja irgendwann leer rum, außer wenn Rücksendungen drin sind…
    Ich erinnere mich auch an den Milchautomaten, den eine große luxemburger Supermarktkette mal in ihren Räumlichleiten aufgestellt hatte, Ende der der 80ger, Anfang der 90ger (?) : man brachte seine leere Flasche mit…
    Ich kann mich nur jenen anschließen, die Müllvermeidung als wichtiger ansehen, als mehr Müll immer noch nicht besser zu re-cyceln.
    Wieso gibt es nur eine einzige Yogurtmarke im Glas aus Luxemburg? Wieso bekomme ich manchen Bio-Käse in Luxemburg nur in Scheiben in Plastik verpackt?
    Ich denke derweil darüber nach, nach SUV-Vorbild, mir einen Vietransporter zu kaufen, und meine Kuh mit mir rumzufahren, mit einem Kühlanhänger nach Provençale-Vorbild, mein ganz persönlicher fahrender Supermarkt.
    Da eh nur leere Riesenautos rumfahren, vielleicht mal eine Pastikeinkaufstüte auf dem Beifahrersitz, wird das an der Verkehrsituation eh nix ändern. Nur bleibt dann alles schön frisch…und fast nicht verpackt.
    Nach drei Jahren exportiere ich die Stinkkiste dann in ein afrikanisches Land, fein säuberlich vom europäischen Kontinent getrennt…
    Die sinnloseste leere Verpackung ist und bleibt der menschliche Schädel. Arme und Beine können nach der Geburt gleich re-cycled werden. Der Rest ist einfach nur Sondermüll.

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