Das Ministerium für Bildung, Kinder und Jugendliche hat eine Kindertagesstätte in Bous mit sofortiger Wirkung zwangsgeschlossen, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag informiert. Die Polizei von Grevenmacher hat Ermittlungen aufgenommen. Im Zentrum der Ermittlungen stehe das Wohlergehen der Kinder.

“Zu diesem Zeitpunkt deutet nichts auf sexuelle Übergriffe hin”, versucht die Pressesprecherin der Justiz Diane Klein zu beruhigen. Es handelt sich um eine administrative Schließung. Die Eltern der betroffenen Kinder sind informiert worden.

Joseph Johanns, der Bürgermeister von Bous, ist am Mittwochabend vom Ministerium kontaktiert worden. “Sie haben mich informiert, dass die Kita geschlossen wird und mich gefragt, ob andere Tagesstätten die Kinder aufnehmen könnten”, so Johanns dem Tageblatt gegenüber. “Details über die Ermittlungen wollten sie mir keine geben”, erklärt der Bürgermeister.

5 Kommentare

  1. Firwat gouf dann maison relais vu Contern net zougemat mat jorelaang Messtänn? An di 2 foyers scolaires ze Bouneweg, dé mat gefesselt Kanner (rue Gellé) an dén mat Schimmelpilz an der Kichen (rue Schlechter)? An dén am Minett wou e Kand e Bleisteft am Henner hat? War dat ales net schlemm genuch?

  2. Zumindest sollte die Justiz informieren um was es da geht, die ganze Geheimniskrämerei ist doch nur der Gärstoff für die Gerüchteküche, das hat mit dem secret de l’instruction nicht mehr zu tun. Das wird in Luxemburg zu restriktiv gehandhabt….cui bono darf man da wohl fragen

  3. Ich denke man sollte wenigstens mitteilen in welchem Bereich das Problem liegt z.b. Sicherheit, Hygiene, Aufsicht, Gesundheit usw.

    Das würde die Enquête nicht beeinträchtigen und würde viele Spekulationen beenden.

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