„Es sieht so aus, als könnte der menschenverachtende Geist von Faschismus und Nationalsozialismus in Europa wieder Fuß fassen. Dem wollen, müssen und werden wir entgegenwirken“, schreibt die Organisation anlässlich ihrer Jahreshauptversammlung.

MemoShoah weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass es wichtig sei, junge Menschen über Völkermorde aufzuklären und darüber, wie es dazu kommen konnte. Man wolle verhindern, dass diese Opfer von Verschwörungstheorien und Geschichtsrevisionismus werden, betont die Organisation.

15 neue Projekte sollen dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen: ein Dokumentarfilm, eine Buch-Publikation, Konferenzen, Ausstellungen, Gedenkkonzerte, pädagogische Projekte und den Aufbau einer Shoah-Bibliothek. Außerdem will sich MemoShoah an der Ausrichtung der Luxemburger Präsidentschaft der International Remembrance Alliance beteiligen.

Neuer Vorstand gewählt

Die neue kollegiale Präsidentschaft wird geführt von Jeannot Aach und Jim Goerres. Schriftführerin bleibt Monique Dabé; Schatzmeister ist wieder Bob Goerens; Pressereferent bleibt Mil Lorang. Insgesamt besteht der Vorstand aus 13 Mitgliedern.

Vorstandsmitglieder sind: Jeannot Aach, Monique Dabé, Françoise Flesch, Bob Goerens, Jim Goerres, Serge Goffinet, Christian Junck, Bob Krieps, Mil Lorang, Christian Meyers, François Moyse, Mani Muller, Jochen Zenthöfer.

1 Kommentar

  1. Ich verneige mich vor den Opfern des Nationalsozialismus, aber es stört mich enorm , wenn man von Völkermord spricht, nur gezielt die Greueltaten des Nationalsozialismus den Jugendlichen in Erinnerung rufen will .Der Genozid des armenischen Volkes, der stalinistische Terror mit Millionen an Toten, Sebrenica, die Exekutionen und Folter von Andersdenkenden durch Militärjunten in Chile,Argentinien,Griechenland,….oder jene Greueltaten die demokratische Regierungen im Namen der Freiheit verübt haben. Belgien im Kongo,Frankreich im Algerienkrieg, die USA in Vietnam ,Irak,………….Die Geschichte ist voll solcher grauenhafter Beispiele und wenn wir ehrlich sind dürften wir auch nicht die Augen verschließen vor jenen aktuellen Problemen , wie Assad und Syrien, die Türkei und die Kurden, die Palästinänser und Israel………..Problemherde wo tagtäglich die Menschenrechte verletzt werden, Sippenhaft, Deportation,Expropriation,Folter und Mord, Einsetzen menschenverachtender Waffen wie Giftgas,…….zum Tagesgeschehen zählen. Ehrlich gesagt scheint es mir auch übertrieben den Finger zu heben , den Wähler und jene populistischen Parteien direkt in das Umfeld des Faschismus ,des Nationalsozialismus zu bugsieren.Europa hat Jahrzehnte mit dem Faschismus eines Franco gelebt, hat großzügig seine Gelder dort investiert, Ferien unter den braunen Gesellen verbracht, da scheinen mir doch diese populistischen Protestbewegungen eher Chorknaben ohne große Bedeutung zusein.

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