Von Julie Riva

Von Rock über Techno bis hin zu Hip-Hop: Bereits zum 23. Mal zog es Musikfans an den Echternacher See, um drei Tage lang zu feiern und abzutanzen. Auf zwei Bühnen heizten sowohl nationale als auch internationale Künstler die Menge ein. Neu waren dieses Jahr die “Chill-out Area” sowie die Tatsache, dass auch am letzten Tag Live-Acts auf der Bühne auftraten.

Am Freitag um 18.30 Uhr eröffnete Zero Point Five das Festival auf der „Main Stage“. Mit ihrer einzigartigen Mischung aus moderner Country-Musik, versetzt mit Elementen aus Pop-Rock und Folk, brachte die sechsköpfige Band die Menge zum Singen und Tanzen.

Später am Abend eroberten die „fäin Drecksäck aus dem Minett“ von De Läb die „Urban Stage“. Neben den Texten, die ihre Zuhörer mit einer gehörigen Portion Ironie zum Nachdenken anregen sollen, ist De Läb eine richtige Live-Gruppe, die es versteht, das Publikum mitzureißen.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Techno-Musik und brachte die Menge mit wummernden Bässen von 15.00 Uhr bis spät in die Nacht zum Abfeiern. Markus Schulz, Anna Reusch, Nicola Septem, Twain und Flore sind nur einige der DJs, die am Wochenende den Echternacher See zum Kochen gebracht haben.

Am Sonntag ging es deutlicher ruhiger und familienfreundlicher zu, mit unter anderem Dëppegéisser und Dream Catcher. Zum ersten Mal traten auch am letzten Tag des „e-Lake“ Live-Bands auf. „Wir wollten am Sonntag etwas Neues einführen und noch mehr luxemburgische Gruppen einladen“, erklärte Jempi Hoffmann, Pressesprecher des Festivals, gegenüber dem Tageblatt.

Eine weitere Neuheit war die „Chill-out Area“, in der sich die Besucher in diesem Jahr entspannen konnten. „Diese Neuerung ist super angekommen bei den Leuten. Vor allem bei dem Wetter, das wir am Wochenende hatten“, freute sich Jempi Hoffmann.

Von Jugendlichen für Jugendliche

Organisiert wird das beliebte Festival seit 1983 vom „Club des jeunes Echternach“. Die Idee entstand, wie so oft, aus einem Willen, dem Mangel an Attraktionen speziell für junge Menschen in und um Echternach entgegenzuwirken. Das Event wird ausschließlich von Jugendlichen für Jugendliche organisiert.

Da solche Festivals meistens sehr teuer sind, kommt es den finanziellen Mitteln der Jugendlichen entgegen: Das Event ist seit seinen Anfängen kostenlos. Finanziert wird das Großprojekt durch Sponsoren, den Camping und den Verkauf von Essen und Getränken.

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