Im westafrikanischen Burkina Faso sind die französische Botschaft und das französische Kulturinstitut von Bewaffneten angegriffen worden. Die Angriffe in der Hauptstadt Ouagadougou liefen noch, niemand solle nach draußen gehen, warnte die französische Botschaft im sozialen Netzwerk Facebook.

Augenzeugen hatten zuvor von fünf bewaffneten Männern berichtet, die im Zentrum der Stadt aus einem Auto gesprungen seien und das Feuer auf Passanten eröffnet hätten. Dann seien sie Richtung französische Botschaft gestürmt. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP hörte heftige Schusswechsel, ein Fahrzeug brannte.

Auch Explosionen in der Nähe des französischen Kulturinstituts

Polizei und Soldaten waren in der Gegend um die Botschaft im Einsatz. Nach Angaben von Augenzeugen wurde auch das Hauptquartier der Militärs von Burkina Faso angegriffen. Dort und in der Nähe des französischen Kulturinstituts solle es auch Explosionen gegeben haben. Beide befinden sich etwa einen Kilometer von der französischen Botschaft entfernt.

In Burkina Faso hatten Islamisten in der Vergangenheit mehrfach Angriffe und Anschläge verübt. Im vergangenen August wurden 19 Menschen getötet, darunter mehrere Ausländer, als ein Restaurant in Ouagadougou angegriffen wurde. Anfang 2016 waren ein Hotel und das Café Capuccino von Dschihadisten angegriffen worden. Damals wurden 30 Menschen getötet, unter ihnen ebenfalls viele Ausländer. Zu der Tat bekannte sich die Gruppe Al-Kaida im Islamischen Maghreb (Aqmi).

1 Kommentar

  1. Wei steht et mat der Secherhet vun denen jonken Leit dei eisen Kooperatiounsmimister all Joer an den Burkina an anner afrikanesch Länner scheckt?

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