Am Morgen nach dem Tornado, der am frühen Freitagabend ganze Straßen der Gemeinden Petingen und Käerjeng verwüstete, haben Bürger und Sicherheitsdienste den Großteil des entstandenen Chaos schon beseitigt. Zurück bleibt eine Schneise der Zerstörung. Dächer und Gebäudeteile wurden von der Windhose weggerissen, in den Straßen häufen sich die Trümmerberge. Das Tageblatt hat mit Betroffenen gesprochen, die nun mithilfe ihrer Mitbürger versuchen, wenigstens einen Teil ihres Zuhauses zu retten.

Text: Laura Tomassini, Fotos: Julien Garroy

Es sind Bilder wie aus einem Kriegsfilm. Die Sicht vom Petinger Bahnhof aus über die Dächer der Stadt scheint fast surreal. Wie ein Ausschnitt, der aus einem Foto herausgenommen und auf das sonst so geregelte Äußere von Luxemburg aufgeklebt wurde. Überall liegen Äste und Gestrüpp, die Straßenränder sind voll mit Teilen von Autos, von Gartenzäunen, ja von ganzen Gebäuden, ...

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