Volvo S60 Polestar

Kaum hatte unser Transportminister in einem Tageblatt-Interview auf die Hybrid-Modelle von Volvo hingewiesen, da erreichte uns der Volvo S60 Polestar, so als ob die Schweden definitiv alle Zweifel an ihrer Umwelt-Einstellung beseitigen wollten. Denn der Volvoson Polestarson leistet, dank Turboson, 367 PS, das müsste reichen, um jede Diskussion über Stickstoff oder anderes Gemisch im Keim zu ersticken.

Der CO2 –Ausstoss liegt bei 179 g/km, das ist weniger als das Verbrennen eines Billy-Regals freisetzt und mehr, als die Grünen erlauben, aber die haben so viel Angst vor Atomstrom für e-Autos, dass sie selbst einen Dodge Viper gut finden, so lange kein Diesel im Spiel ist. Deswegen besteigen sie kein Schiff, fahren keinen Zug und mögen keine Brummis, denn all diese Monster fahren mit Diesel und beeinträchtigen unsere Atemluft und zersetzen unsere Haut und lassen Frauen schneller altern. Gemüse direkt vom Bauer kaufen sie auch keins, denn der hat einen Traktor, sondern geniessen nur Rüben aus eigenem Anbau, der strategisch günstig 50 Meilen von der nächstliegenden Bahnstrecke, 70 Meilen von der Autobahn und 100 Meilen von einem Flughafenentfernt ist. Da Rüben aber im Himalaya-Gebirge oder in der Kalahari nur schlecht gedeihen, genehmigen sie sich ab und zu einen Kartoffelschnaps, denn Kartoffeln gedeihen unter der Erde und machen sich nichts aus Umweltverschmutzung.

Auch die Schweden lieben Kartoffelschnaps, denn sie mögens gerne hart trotz ihrer Vorliebe für Strickjacken und rüsten den Volvo S60 Polestar mit einer Federung und Aufhängung aus, die im Zusammenspiel mit Niederquerschnittreifen schon beim Überfahren eines Rollmopses elektrische Signale in die Wirbelsäule leiten und eventuell einen Plattfuss bewirken, falls im Rollmops noch ein kleiner Holzdübel stecken sollte. Um diese 367 PS zu erreichen, verwendet Volvo einen Zweiliter Vierzylinder mit Turbo-Kompressor, der gerne an der 9-Liter-Marke nuckelt, wenn man ihn ordentlich aufdreht. Die Kraft geht an die vier Räder, wohl und intelligent verteilt, mit bevorzugter Behandlung für die Hinterachse. Weil die Schweden trotz ihrer Vikinger-DNA auch ein Anliegen für Sicherheit haben, trägt dieser Polestar eine ganze Drakkar-Ladung an Sicherheits- und Assistenzsystemen mit sich herum, die einem die Freude am Fahren verleiden sollen, sich aber im dichten Verkehr als sehr nützlich erweisen. Komfortabel ist er auch, was Sitze und Ausstattung betrifft, Einstellungen am zentralen Display können per Drehknopf aber auch per Fernbedienung ausgeführt werden.

Der S60 Polestar ist eigentlich als Ausgangsbasis für den Sporteinsatz auf der Piste gedacht. „Da soll er auch hin, meinte der Elch und schüttelte sich den Staub aus dem Geweih und holte sich eine Dose Dünnbier aus dem Futtersack. „Aber ist immer noch besser als ein e-Auto, das man gar nicht mehr kommen hört!“

6 Kommentare

  1. D’Autoen gin generell all ze schnell,dofir geschitt och esou vill ! Géif et no mir gohen,géifen d’Autoen all verswin mat énger Sperr wou dann just nach maximal 100 km/h géifen an diérften gefuehr gin….

    • Manche Kommentarschreiber müssten auch mit einer Sperre versehen werden. Ich schliesse mich da nicht aus. Aber was soll man tun bei dem Wetter, nach Italien fahren wir erst wieder wenn wir ohne Wartezeit durch den Gotthard kommen. Heute hätten man zum Oldtimer GP zum Nürburgring fahren können, dort sind leider heute die ersten Schneeflocken gesichtet worden. Unser alter “Flat6” ist nicht gerüstet für solche Witterung. Profiteur wird heute Abend, nach so einem langweiligen Tag wieder ein viel zu teuerer “Staater” Gastronom sein. Geniessen Sie trotzdem das Wochenende, lieber Pingelechen.

    • Do stellt sech neess d’Fro: firwaat all Autofuerer bestroofen, well der e puer ëmmer neess iwerdreiwe mussen (cf Radaren)? Technesch machbar wär eng Art eletroneschen Führerschäin, op deen sech den Auto dann automatesch astellt. Z.B, bei engem “jeune conducteur” get d’Geschwindegkeet an d’Leeschtung eroofgesaat/begrenzt, oder bei engem deen oft schons an d’Radarfaalen getappt ass, gët Geschwindegkeet begrenzt, oder bei aale Leit gräifen d’Assistenzsystemer éischter an, asw. D’Elektronik gët ons haut praktesch onbegrenzt Méiglechkeeten, déi net esou radikal musse sin, wéi Dir “Pingelechen” daat viirschloot. D’Autoindustrie ass gefordert. Sie muss sech op e Standard eens gin, an daat dann konsequent ëmsetzen.

  2. Mr.Pingelchen,ganz Onrecht hut där jo nit,mee,deï Saach mat der Disziplin,deï geet am Kapp un,leider gët bei villen Leit den Verstand ausgeschalt wann se hannert dem Steier sëtzen.Waat deï ganz ant-Diesel-Hysterie ubelaangt,do gët nees eng Keïer vill Quatsch mat Zooss verkaaft aplaattz daat Ganzt mat Rou an Iwwerléeung unzepaacken!Mee,doranner sin eis Plitiker jo nit esou immens staark,op am Schlaraffenland oder och hei an déer komischer grande nation!

  3. Exzellenten Artikel! Zumools den 2ten Paragraph. Hu gudd gelaacht! Ech sin fir d’E-Mobilitéit am Alldaag. Ma ech fueren ower och mol gär “Viper” (oder ekiwalentes) op engem schéinen sonnegen Weekend, also relativ seelen 😉

  4. Et get och kéen Grengen déen op Madagaskar réest fir ze golfen!!! A wann, dann selbstverständlech mat engem Holz-Kayack. (Holz aus bio-dynameschen Ubau, garanteiert net aus den Tropen…..)

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