Mo., 28. Septembre 2020

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  1. J.C.Kemp /

    Trump weiss es schon, es ist eine Bombe und der Iran oder China stecken dahinter, vielleicht auch beide. Es könnte aber auch Biden sein.

  2. Realist /

    Laut einem Chemiker, der gestern im deutschen Fernsehen zur Sache sprach, deutet die rötliche Färbung der Sprengwolke tatsächlich auf Ammoniumnitrat hin, ein Stoff von dem offenbar an die 2700 Tonnen (!) dort eingelagert waren. Um diesen an sich recht trägen Stoff zur Explosion zu bringen, bedarf es jedoch beträchtlicher Energie. Die klassische Lunte, ein paar Funken, ja sogar gängige Sprengkapseln und mittlere Feuereinwirkung reichen nicht aus. Vor der eigentlichen Detonation sieht man auf den veröffentlichten Handy-Videos einen Brand mit immer wieder aufflackernden Explosionsblitzen. Der deutsche Experte vermutete hochgehende Feuerwerkskörper, die das Ammoniumnitrat in eine Reaktion „mitgerissen“ hätten. Kann man glauben oder auch nicht, zumal es sich angesichts der Grösse der Feuerbälle beim Feuerwerk dann schon um gehörige Kaliber gehandelt haben müsste. Ich stelle mir jedoch folgende Frage: Ob Präsident Aoun seine markige Forderung nach strenger Bestrafung der Schuldigen auch dann aufrecht erhalten wird, falls sich herausstellen sollte, dass die mit ihm befreundete Hisbollah ein paar ihrer für Israel bestimmten Raketen an einer Höchst unklug gewählten Stelle gelagert hatte…?

  3. viviane /

    Bei jedem unserer Hobbybauern lagern auch Zentner bis Tonnen dieses Zeugs.

  4. Tarzan /

    da der libanon nicht gerade als ein führendes Agrarland bekannt ist (oder doch?), gehe ich mal davon aus dass die Hisbollah was für schlechte Zeiten gehortet hatte. der FOCUS hat berichtet, dass 2016 solch ein Depot in Deutschland entdeckt wurde.. dank dem Mossad.der Absender war der gleiche.

  5. Esmeralda /

    @Tarzan

    „da der libanon nicht gerade als ein führendes Agrarland bekannt ist (oder doch?), gehe ich mal davon aus dass die Hisbollah was für schlechte Zeiten gehortet hatte“

    ‚Berichten zufolge hatten libanesische Behörden im Jahr 2013 einem Frachtschiff die Weiterfahrt wegen verschiedener Mängel untersagt, das von Georgien ins südafrikanische Mosambik unterwegs war. Der Besatzung gingen Treibstoff und Proviant aus, der Inhaber gab das Schiff dann offenbar auf.

    Der Crew wurde nach einem juristischen Streit schließlich die Ausreise genehmigt. Das Schiff blieb zurück mit der gefährlichen Ladung, die in einem Lagerhaus für beschlagnahmte Güter untergebracht wurde. ‚

    Tagesspiegel

  6. Tarzan /

    Ich bin vielleicht nur ein alter weisser mann, der sich mit Vorurteilen geplagt, bepackt durch sein Restleben schleppt. aber, ich kanns nicht lassen, allein der blosse Gedanke, dass im Libanon etwas kontrolliert wird oder mit rechten dingen zugehen könnte, lässt mit mich sprachlos, staunend zurück.die zeit als Beirut als das Paris des nahen Ostens galt, liegt, zum leid der Einwohner, schon lange zurück.

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