Mo., 14. Juni 2021



  1. J.Scholer /

    Wieweit die Politik realitätsfremd sein kann , sieht man an der Argumentation des Ettelbrücker Schöffenrates. Bekanntlich waren kleine Lebensmittelläden immer Zentrum von Begegnungen und auch dem Dorftratsch. Lieber Ettelbrücker Schöffenrat, besuchen Sie den kleinen italienischen Dorfladen in der Nachbargemeinde Erpeldingen an der Sauer, Sie werden sich wundern , welch gute ,freundliche Atmosphäre der Begegnung der Menschen dort vorherrscht, wieweit Menschen anreisen ihre Ankäufe zu tätigen, welch Erfolg dieser Laden trotz Einkaufszentren , der nahen Stadt Ettelbrück ist .

  2. Himmelreich /

    Ich seh’s schon kommen, der Handel ist mausetot, die Kneipen sowieso, die Restaurants geh’n so lala, die Gemeinden kaufen so langsam Geschäft für Geschäft, Kneipe um Kneipe auf um sie billigst an Hobbyisten zu vermieten, die dann nach 6 Monaten bankrott sind. In die Geschäfte kommen ‚Pop-up-stores‘ die ein Stück verkaufen, an die Mutter der Verkäuferin und der ganze Spaß wird von den Steuerzahlern finanziert damit im Zentrum künstlich und teuer was los ist.
    Was das bringen soll ist mir schleierhaft. Kundschaft anzuziehen für wen? Gemeindeeigene Betriebe?

  3. Miette /

    Klar, Ettelbrück/Warken braucht unbedingt noch eine weitere Schluckhalle. Die Strassen Ettelbrücks reichen ja anscheinend nicht aus um es Trinkern und Drogenkonsumenten gemütlich zu machen.
    Eine Einrichtung um die vielen Drogenabhängigen zu betreuen ,im Zentrum Ettelbrücks wäre sicher sinnvoller!

  4. J.C.Kemp /

    @Miette: In Ettelbruck gibt’s doch kein Drogenproblem, oder so ähnlich, behauptet ja ein Schaf, das Bürgermeister geworden ist. Was es nicht geben darf, gibt es nicht.

  5. Humpejang /

    Ein Dorfcafé kann und darf man nicht einfach als Schluckhalle für Trinker und Drogenkonsumenten abwärten. Dass eine Einrichtung für Drogenabhängige in Elttelbruck fehlt ist schon richtig.
    Und Warken ist nicht Ettelbruck!
    Wenn eine Gemeinde Ladenflächen aufkauft, ist das genauso richtig wie wenn sie Sozialwohnungen baut. Ein Ort wie Ettelbruck ohnen Geschäfte verkommt dann zur riesigen Schlafgemeinde. Wenn jemand eine Firma oder ein Geschäft eröffnet ist dies keine Garantie dass dies gelingt. Den gilt noch immer No risk no fun wenn mann sich traut sich selbständig zu machen. Wenn man dann allerdings schons wahnsinnige Mieten zahlen muss, ehe man überhaupt etwas Verkauft haben möchte, macht keiner diesen Schritt. Und ein Firmeneigener oder Selbständigerist nicht gleichzu stellen mit Reich. Einige Schreihälse, wie Staranwälte usw, schon.

  6. J.Scholer /

    @Humpejang: Ihre Argumentation hinkt, bisher konnte ich mich im Raume Ettelbrück immer gut versorgen und wenn Geschäfte keinen Zulauf bekommen liegt es vielleicht am unfreundlichen Verkäufer , ein Warensortiment was nicht benötigt wird oder wirklich zu überteuerten Preisen. Eine Schickimicki Flaniermeile zum Shoppen braucht man nicht, Trinkhallen nicht lebenswichtig,wobei gerade jetzt in Krisenzeiten sich beweist , wie lebenswichtig nahe Lebensmittelgeschäfte sind, die man auch bequem ohne Rad , ohne ÖT erreichen kann. Gerade für den nicht so mobilen Menschen sind nahe Lebensmittelgeschäfte lebenswichtig.Übrigens Warken gehört zu Ettelbrück, bald Nordstaad mit Diekirch, Schieren, Erpeldingen,Ingeldorf,……also genügend vorhandene Trinkhallen, wobei „ déi kleng Epicerie an der Noperschaft » wohl rar ist.

  7. Miette /

    Schluckhalle war nicht abwertend gemeint eben so wie Fressbude, so bezeichnen Freunde und ich Kneipen oder auch Frittenbuden.

  8. Gronnar /

    „Wenn jemand eine Firma oder ein Geschäft eröffnet ist dies keine Garantie dass dies gelingt. Den gilt noch immer No risk no fun wenn mann sich traut sich selbständig zu machen. Wenn man dann allerdings schons wahnsinnige Mieten zahlen muss, ehe man überhaupt etwas Verkauft haben möchte, macht keiner diesen Schritt.“

    Ohne unternehmerisches Risiko gibt’s keine Selbstständigen.
    Sonst könnte ja Hinz und Kunz ein Beatles-Geschäft in Belvaux öffnen oder ein Geschäft für Tiefseetaucher in Hüncheringen.

  9. J.Scholer /

    @Gronnar: In marktwirtschaftlich orientierten Systemen , steht es jedem Investor frei , ein Beatles Geschäft oder Tiefseetaucherladen zu eröffnen , ob in Esch oder Rindschleiden, das Risiko trägt er selber, soll also nicht die Allgemeinheit für schlechte Konjunktur, Gewinneinbruch,Misswirtschaft,… verantwortlich machen.Was nun die Mieten anbelangt, der Bürger muss auch den Wohnraum teuer bezahlen, wobei das Recht auf Wohnen dem von Gewinnen vorzuziehen ist , Wohnraum subventioniert und Geschäftsraum mit Taxen nach Gewinn, Größe besteuert gehört.

  10. Miette /

    @J.C.Kemp
    Wenn der Bürgermeister sagt, Ettelbrück ist clean; dann wird das wohl so sein. Lasst uns über was anderes schweigen…

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