Mi., 22. September 2021



  1. Taxpayer /

    Es ist höchste Zeit, dass das Thema Hundekot auf Kuhweiden, Heuwiesen und Feldern mal zur Sprache kommt, denn es sorgt schon seit langem bei vielen Landwirten für Unmut. So muss man zB nach dem Mähen einer Wiese, die sich in der Nähe eines frequentierten „Gassi“-Weges befindet, jedes Mal Traktor und angehängte Maschinen mit dem Hochdruckreiniger behandeln; von der Durchseuchung der Heuballen mit Kot nicht zu reden.
    Immer mehr Hundebesitzer glauben nämlich vollauf im Recht zu sein und niemandem zu schaden, wenn sie die Wege verlassen und mit ihrem Tier kreuz und quer „iwwer d’Gewaan“ spazieren. Dem ist aber nicht so. Bodenbrütende Vögel, die letzten paar Hasen, im Frühjahr ab und an auch im hohen Gras versteckte Rehkitze – all diese Tiere werden von früh bis spät durch solche „Naturfreunde“ empfindlich gestört. Spricht man sie an, kommen stets die selben Argumente aufs Tapet: Erstens bezahlt man Steuern (was offenbar zu jedwedem Verhalten berechtigt), zweitens ist doch nirgends ein Tier zu sehen, das sich gestört fühlen könnte (freilich, da schon längst geflüchtet) und drittens ist es sowieso immer nur der Hund der anderen, der Hasen nachläuft, Vogeleier aus dem Nest schnaubt oder grasenden Kühen seine Hinterlassenschaft hinterlässt. Ja, klar.
    Daher, liebe Hundebesitzer: Auf den Wegen bleiben! Und auch dort Hunde am besten immer angeleint führen!

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