Bicht nur im Inland macht Thierry Hübsch (36) mit guten Leistungen auf sich aufmerksam, sondern auch im Ausland kann der CAEG-Athlet beachtliche Erfolge aufweisen.

Tageblatt: Thierry, du hast erst spät deine Leidenschaft zu dieser Lauf-Form gefunden. Wie kam es dazu?

Thierry Hübsch: Es stimmt, dass ich erst 2011 damit begonnen habe. Vorher übte ich ein wenig von allem aus: Fahrradfahren, Duathlon und Leichtathletik. Nun habe ich eine Leidenschaft für diese Landschaftsläufe entwickelt. Ich entschied mich auch dafür, weil ich von Jahr zu Jahr älter werde und schon einiges von meiner Schnelligkeit eingebüßt habe. Auf den 10 km lege ich zwar noch eine Zeit von 31:30 Minuten hin, jedoch gehöre ich damit nicht mehr zum nationalen Top-Feld. Deshalb wollte ich auch den Schwerpunkt auf Distanzen und Laufveranstaltungen legen, wo die Beschleunigung keine so große Rolle spielt.

Wie bereitet man sich für einen Trail-vor?

Da ich meistens an Trails teilnehme, die über 20 oder 40 Kilometer führen, ist es vom Trainingsaufwand vergleichbar mit der Vorbereitung zum Halbmarathon. Der einzige Unterschied: ich ergänze dies durch Einheiten im Wald und auf steilen Teilstücken. Ansonsten besteht mein allgemeiner Trainingsplan noch aus Krafttraining, Schwimmen und Fahrradfahren. Zumal die Stärkung der Muskeln ist extrem wichtig, denn beim Laufen über Steine und sonstigem Geröll steigt das Verletzungsrisiko ungemein. Das Fahrradfahren absolviere ich, um die Grundlage der Ausdauer sowie die spezifische Muskulatur, die beim Bergauf-Laufen beansprucht wird, aufzubauen. Das Schwimmen dient zur Erholung.


Das ganze Interview lesen sie am Samstag in der Print-Ausgabe und als E-Paper.

Tageblatt.lu