Richard Carapaz (Movistar) holte sich am Dienstag den Sieg auf der vierten Etappe des Giro d’Italia von Orbetello nach Frascati. Der Ecuadorianer setzte sich vor dem Australier Caleb Ewan (Lotto Soudal) und dem Italiener Diego Ulissi (UAE-Team Emirates) durch. Überschattet wurde die Etappe von einem Massensturz wenige Kilometer vor dem Ziel, wodurch die Spitzengruppe, die um den Tagessieg sprintete, auf sechs Fahrer geschrumpft war.

Die Sprinter-Teams machten auf der Jagd nach der dreiköpfigen Ausreißergruppe Marco Frapporti, Mirco Maestri und Damiano Cima knapp neun Minuten gut und sorgten zehn Kilometer vor dem Ziel unweit der Hauptstadt Rom für den Zusammenschluss, sodass wie am Sonntag und Montag wieder ein Massensprint bevorstand. Dann kam es im Feld jedoch zum großen Sturz.

Jungels auf Rang 16

In der Spitzengruppe dabei war jedoch der Slowene Primoz Roglic (Jumbo-Visma), der die Ziellinie auf Rang sechs überquerte und seinen Vorsprung in der Gesamtwertung weiter ausbaute. Bob Jungels (Deceuninck-Quick Step) beendete die Etappe auf Rang 16, mit einem Rückstand von 18 Sekunden. Der Luxemburger verbessert sich im Gesamtklassement auf den neunten Rang und weist nun einen Rückstand von 1:02 Minuten auf das Rosa Trikot auf. Ben Gastauer (Ag2r-La Mondiale) verlor seinerseits 3:10 Minuten und schloss die Etappe auf Rang 82 ab.

Verlierer des Tages war hingegen der Niederländer Tom Dumoulin (Sunweb). Der Mitfavorit auf den Giro-Sieg war in den Sturz verwickelt, kam mit blutendem Knie ins Ziel und verlor 4:04 Minuten.

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