Zwei Gemeindebeamte aus Hesperingen sind laut Wort am Donnerstag nach einer Anhörung durch den Untersuchungsrichter inhaftiert worden. Ihnen wird Veruntreuung von öffentlichen Geldern vorgeworfen.

Die beiden Beamten sollen während 20 Jahren Gemeindegelder für eigene Zwecke abgezweigt haben. Die Gemeinde hat Mitte Juni Anzeige erstattet. Auf den Beschluss des ermittelnden Untersuchungsrichters hin wurden sie am Donnerstag inhaftiert. Bereits im Vorfeld wurde beiden Beamten Hausverbot in der Gemeindeverwaltung erteilt und sie wurden von ihrem Dienst suspendiert. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Untersuchungsrichter gehen währenddessen weiter. Das berichtet das Luxemburger Wort am Donnerstagabend.

Verschiedenen Quellen zufolge handele es sich bei der Summe des veruntreuten Geldes um drei Millionen Euro. CSV-Bürgermeister Marc Lies (CSV) verweist auf die laufende Ermittlung der Staatsanwaltschaft, während die Opposition mehr Transparenz und Informationen für die Bürger fordert.

1 Kommentar

  1. Solche Stories sind echte Aufreger, Gesundheitskasse und Fonds du Logement inbegriffen. Aber Luxemburg steht kopf wegen eines GARTENHÄUSCHENS!!!
    Mich würde mal interessieren, ob die Pensionen während der zwanzig Jahre ihrer kriminellen Tätigkeit verfallen.

Kommentieren Sie den Artikel


Please enter your comment!
Please enter your name here