Am Donnerstagabend werden die besten Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2017 bei der “Awards Night” in der Coque geehrt. Dabei dürfen die Titelverteidiger – Christine Majerus, Gilles Muller sowie das Tischtennis-Nationalteam der Frauen – erneut zum engeren Kreis der Favoriten gezählt werden.

Die Mitglieder von sportspress.lu, dem luxemburgischen Verband der Sportjournalisten, haben in diesem Jahr vor allem bei der Wahl des Sportlers des Jahres die Qual der Wahl. 20 Athleten haben es auf die Liste der Nominierten geschafft. Dabei könnte Tennis-Ass Gilles Muller, der die Trophäe in den letzten drei Jahren gewann, erneut den Titel mit nach Hause nehmen. Der 34-Jährige konnte zwei Turniersiege auf der ATP-Tour in Sydney und s’Hertogenbosch feiern. Der Fünf-Satz-Sieg im Wimbledon-Achtelfinale gegen Rafael Nadal katapultierte Muller dann endgültig ins internationale Rampenlicht. Sein größter Konkurrent dürfte dabei wie bereits im letzten Jahr Bob Jungels heißen. Der Radprofi beendete den Giro d’Italia auf Rang acht und als bester Jungprofi. Zugleich konnte Jungels in Italien einen Etappensieg feiern.

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Bei den Damen dürfte einmal mehr kein Weg an Christine Majerus vorbeiführen, die inzwischen fast schon ein Abonnement auf den Titel der Sportlerin des Jahres besitzt. Der Gesamtsieg sowie ein Etappenerfolg beim Grand Prix Elsy Jacobs, Platz sechs bei der Straßen-WM in Norwegen und ein siebter Rang bei der Cyclocross-WM in Beles sprechen eine deutliche Sprache. Nicht außer Acht sollte man jedoch Tischtennisspielerin Ni Xia Lian (Top 32 bei der WM) und Fechterin Lis Fautsch (Platz sieben bei der EM) lassen.

Spannend dürfte es bei der Wahl der Mannschaft des Jahres zugehen. Die Tischtennis-Damen gingen in den letzten drei Jahren als Siegerinnen hervor und zählen auch 2017 zum engeren Favoritenkreis. Konkurrenz gibt es in diesem Jahr jedoch von drei Fußballmannschaften, darunter das Nationalteam, das die WM-Qualifikation mit sechs Punkten auf Rang fünf abschloss.

Zum zweiten Mal findet die Sportlergala übrigens in der Arena der Coque statt. Erstmals wird die Preisüberreichung dabei auch live im Fernsehen übertragen. Auch ein Publikumspreis wird erstmalig verliehen.

Sportler des Jahres: Bob Bertemes, Charles Grethen (beide Leichtathletik), Yannick Correia (Kicker), Jempy Drucker, Ben Gastauer, Bob Jungels, Alex Kirsch (alle Radsport), Flavio Giannotte (Fechten), Tom Habscheid (Parasport/Leichtathletik), Bob Haller (Triathlon), Julien Henx, Raphaël Stacchiotti (beide Schwimmen), Laurent Jans, Chris Philipps (beide Fußball), Alain Kohl (High Diving), Gilles Muller (Tennis), Matthieu Osch (Ski alpin), Dylan Pereira (Autosport), Kamil Rychlicki (Volleyball), Christian Weier (Reiten).

Sportlerin des Jahres: Charlotte Bettendorf (Reiten), Lis Fautsch (Fechten), Christine Majerus (Radsport), Charline Mathias (Leichtathletik), Julie Meynen (Schwimmen), Mandy Minella (Tennis), Ni Xia Lian (Tischtennis), Jenny Warling (Karate).

Mannschaft des Jahres: Nationalmannschaft der Springreiter, Fußball-Nationalteam (Herren), Fola Esch (Herren), Progrès Niederkorn (Herren), Tischtennis-Nationalteam (Damen), Volleyball-Nationalteam (Herren).

Ehrenpreise

Prix du jeune espoir: Peter Murphy (Shorttrack), Kimberly Nelting (Karate)
Prix sportspress.lu: Raymond Sassenrath
Prix sport et handicap: Romain Fiegen (posthum)

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