Das Interesse an der Nachfolge von Janina Strötgen und Andreas Wagner scheint groß zu sein. Über 600 Bewerbungen sind bei der “Esch 2022 asbl.” eingegangen. Die Frist war vor einer Woche abgelaufen.

Rund 615 Bewerbungen seien für die vier neuen Stellen in der Leitung der Europäischen Kulturhauptstadt Esch 2022 eingegangen. Dies bestätigte der Escher Bürgermeister und Präsident der “Esch 2022 asbl.”, Georges Mischo (CSV), am Montag auf Nachfrage. Die Wochenzeitung d’Lëtzebuerger Land hatte bereits am vergangenen Freitag von “über 500 Bewerbungen” berichtet.

Für die Stelle des “Directeur général” hätten sich 69 Bewerber gemeldet, für die des “Directeur administratif et financier” seien es 96. Am Posten des “Directeur artistique” seien 79 Menschen interessiert und für die Stelle des “Assistant de direction” hätten ganze 361 Personen eine Bewerbung eingereicht. Darüber hinaus zähle man 14 Kandidaten, die sich nicht für einen bestimmten Posten beworben hätten, so Mischo.

Generaldirektor genießt Vorrang

Laut d’Land soll eine “Fiduciaire” eine Vorauswahl treffen, bevor die Asbl. dann die Bewerbungsgespräche führt. Wie Mischo am Montag bestätigte, genieße die Auswahl des Generaldirektors Priorität, damit dieser beim “Conseil de recrutement” für die anderen Stellen dabei sein und bei der Zusammenstellung “seines” Teams mitwirken könne. Wann die Bewerbungsgespräche erfolgen und mit einer Entscheidung zu rechnen ist, wollte Mischo gestern noch nicht sagen.

Nachdem die Verträge der künstlerischen Leiterin Janina Strötgen und des Generalkoordinators Andreas Wagner Ende Juni dieses Jahres ausgelaufen waren und wegen Meinungsverschiedenheiten mit dem Vorstand der “Esch 2022 asbl.” nicht mehr verlängert wurden, hatte der Verwaltungsrat vier neue Stellen ausgeschrieben, um Ersatz für die beiden zu finden. Die Bewerbungsfrist lief am 14. August ab.

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