Volvo wird seine bisherige Performanceabteilung Polestar zur Elektromarke machen. Der schwedische Hersteller und der chinesische Mutterkonzern Geely investieren umgerechnet rund 640 Millionen Euro in die Entwicklung von Modellen, Marke und
Produktion.

Das erste Serienmodell, das Mitte Okktober in Shanghai vorgestellt wurde, ist der Polestar 1: ein 441 kW / 600 PS starkes Plug-in-Hybrid-Coupé mit zwei Türen und vier Sitzen. Es bietet eine rein elektrische Reichweite von bis zu 150 Kilometern. Der 4,50 Meter lange Sportwagen hat ein Doppel-Elektromotoren-System an den Hinterrädern, die über ein Planetengetriebe miteinander verbunden sind. Sie setzen 160 kW / 218 PS frei und arbeiten im Hybridmodus mit einem 2,0 Liter großen Vier-Zylinder-Benziner zusammen, der die Vorderräder antreibt. Im Power-Modus werden 1000 Newtonmeter Drehmoment erreicht.

Der erste Polestar soll Mitte 2019 in einem neuen, bereits im Bau befindlichen Werk in Chengdu in Produktion gehen. Später im Jahr folgt ein kleineres Modell namens Polestar 2, das unter anderem gegen Teslas Model 3 positioniert werden soll.
Polestar verzichtet auf das traditionelle Kaufkonzept. Alle Fahrzeuge werden im zwei- oder dreijährigen Abonnements angeboten und zu 100 Prozent online bestellt. Eine Anzahlung ist nicht notwendig. In der fixen Monatsrate inbegriffen sind Abhol- und Bringdienste sowie die Möglichkeit, alternative Fahrzeuge von Volvo und Polestar zu mieten. (ampnet/jri)

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