Vom Geburtsadel zur Begabungsaristokratie: Gedanken zu gesellschaftlichen Eliten (Teil 1)

Begabte bewahren viele Laster der Aristokratie, ohne aber laut dem Leitspruch „Adel verpflichtet“ deren Verantwortung zu übernehmen. Und so macht die Anerkennung der wechselseitigen Verpflichtungen zwischen den wenigen Begünstigten und der großen Mehrheit einem snobistischen Mitleid Platz. Wie in feudalen Elitezeiten. Mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass die öffentliche Wohlfahrt heute anonymisiert vom Staat übernommen und der Steuerzahler der Mittelklasse damit zusätzlich und überproportional hoch belastet wird. Dabei ist es heute nicht mehr sicher, ob es angesichts der auf 20 Prozent sehr großzügig definierten Privilegierten überhaupt noch so etwas wie eine Mittelklasse gibt, die in dieser brutal globalisierten Welt immer noch auf den allgemeinen (!) Wohlstand eines nationalen Binnenmarktes angewiesen ist. Deshalb wohl auch die Wahlmüdigkeit in einzelnen Demokratien in Europa!? Doch wirtschaftlich und finanziell wächst hier vielleicht die größte Gefahr: nämlich die, dass das Binnenprodukt ohne Äquivalenz an ausländische Investoren geht. Unsäglich gefährliches Tempo Und ein solches Schicksal könnte sogar die Vereinigten Staaten heimsuchen, deren Bruttosozialprodukt auf den Weltmärkten in kürzester Zeit um die Hälfte geschmolzen ist. Im Russland der noch anwesenden (!) Oligarchen hat diese volks- und umweltzersetzende Entwicklung seit dem Prozess gegen den angeblichen Verräter Michael Chodorokowski bereits Fahrt aufgenommen. Und in beiden Zügen sitzen mit … Vom Geburtsadel zur Begabungsaristokratie: Gedanken zu gesellschaftlichen Eliten (Teil 1) weiterlesen