Basketball

„Wie eine große Familie“: FIBA-Präsident Hamane Niang zeigt sich beeindruckt

Es ist nicht alltäglich, dass der Präsident eines Weltverbandes Luxemburg einen Besuch abstattet. Hamane Niang, Präsident der internationalen Basketballföderation FIBA, wohnte am Wochenende allen Halbfinalspielen des luxemburgischen Pokals bei und hinterließ Eindruck.

FLBB-Präsident Henri Pleimling (l.) und FIBA-Präsident Hamane Niang (r.) am Wochenende bei den Pokalhalbfinalspielen in der Coque

FLBB-Präsident Henri Pleimling (l.) und FIBA-Präsident Hamane Niang (r.) am Wochenende bei den Pokalhalbfinalspielen in der Coque Foto: Jerry Gerard

Hamane Niang hat große Pläne, der Vorsitzende des Basketball-Weltverbandes, der im August 2019 zum 13. FIBA-Präsidenten gewählt wurde, will während seiner Amtszeit allen 214 Mitgliedsstaaten des internationalen Basketballverbandes einen Besuch abstatten und sich somit vor Ort selbst einen Eindruck über den Basketball, die Infrastruktur und dessen Stellenwert in den einzelnen Nationen verschaffen. Ein Land kann Niang, der aus Mali stammt, seit dem Wochenende abhaken. Denn der 67-Jährige wohnte sämtlichen Halbfinalspielen des luxemburgischen Pokalwettbewerbs bei und war sichtlich angetan: „Ich habe hier eine sehr gute Organisation sowie eine hervorragende Infrastruktur gesehen. Doch was mich noch mehr bewegt hat, ist die Tatsache, dass der Basketball in Luxemburg wie eine große Familie ist, jeder kennt sich, vom Großvater bis zum Enkelkind. Vor dem Spiel sind die Zuschauer zusammen, dann wird sich das Match auf den verschiedenen Seiten angeschaut und danach herrscht wieder ein großes Beisammensein, das muss man sich bewahren. Gerade hierdurch kann man in Luxemburg noch viel aufbauen.“

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