970.000 Euro: So viel zahlt man durchschnittlich für ein Haus in Luxemburg-Stadt. Wohnen ist wieder teurer geworden. Laut der nationalen Statistikbehörde Statec und dem Observatoire de l’habitat vom LISER stiegen die Preise im dritten Trimester 2017 um 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Den größten Sprung machten die neu gebauten Wohnungen. Sie wurden 6,1 Prozent teurer. “Eine neu gebaute Wohnung kostet im Durchschnitt 25 bis 30 Prozent mehr als eine bereits existierende Wohnung”, schreibt Statec in seinem Bericht.

Neben dem Alter spielt natürlich auch die Größe und die Distanz zur Hauptstadt eine ausschlaggebende Rolle beim Preis. Wohnungen kosten landesweit durchschnittlich 5.002 Euro pro Quadratmeter. Je kleiner die Wohnung, desto teurer der Quadratmeter. Kleine Studios und Appartements mit weniger als 50 Quadratmeter Wohnfläche kosten deshalb durchschnittlich 5.807 Euro pro Quadratmeter. Bei 130 Quadratmetern und mehr sinkt der Preis auf durchschnittlich 4.517 Euro.

Teure Garagen

Die Lage ist ein weiterer wichtiger Faktor. Während eine Wohnung in Luxemburg-Stadt durchschnittlich 6.563 Euro pro Quadratmeter kostet, sinkt der Preis in der Gegend um Capellen schon auf 4.667 Euro. Im Norden kostet der Quadratmeter nur noch 3.930 Euro. Bei den Häusern gilt das gleiche Prinzip. Während ein Haus in Luxemburg-Stadt durchschnittlich 968.918 Euro kostet, sinkt der Preis im Norden auf 464.693 Euro. In Esch müssen Käufer mit 548.912 Euro immer noch über eine halbe Million auf den Tisch legen. Im Osten kostet ein Haus durchschnittlich 624.055 Euro, im Westen 689.608 Euro.

Nicht nur das Wohnen, sondern auch das Parken kann richtig teuer werden. Laut den Erkenntnissen von Statec kostet eine Garage oder ein Stellplatz in einem überdeckten Parkhaus durchschnittlich 42.000 Euro. In Luxemburg-Stadt steigt der Preis sogar auf 77.500 Euro. Die einzige Lösung: Ein Stellplatz ohne Überdachung. Hier sinkt der Preis auf durchschnittlich 18.000 Euro. Da ist nur der Kauf eines Kellerraums billiger. 10.000 Euro werden dafür durchschnittlich fällig.

10 Kommentare

  1. Natierlech ass parken deier. Et misst nach vill méi deier ginn fir dass de Stau noléisst. Dir gesitt jo wéi d’Leit aus der Këscht sprange, wëll de Parking am Spidol 3 Euro d’Stonn kascht.
    Ze knéckeg fir den Taxi an och ze knéckeg fir de Parking, mä mat Zuch a Bus, dat kënnt net an d’Tut.

    Eng Parkplaz an der Stad ass dach eng Super-Investitioun, net fir do ze parken, mä fir ze verlounen. D’Zënse sinn niddreg an et kann een se vun der Steier ofsetzen.
    Eleng der Wäertzouwuess ass fantastesch an et huet ee kee Problem mat Mietnomaden oder soss eppes.
    Un enger Stellplaz am Déifparking oder Parkhaus kann ee schliisslech net vill futti maachen.

  2. Näischt huet sech geännert! Et ass wie 2004bis 2014, do ward et dem Chef-Saach vum J-Cl.Juncker. Haut ass et net besser gin. Dei eng sin dei Benotnéllegt, die anner d’Profiteuren an d’Letzebuerger gin zu Grenzgänger.

    • Ech sin séit ech meng eegen wunneng gelount hun Grenzgänger. Bensin héi a meng akeef am frankréich. Komme wie all frontalier mein Geld verdingen an sin dann rem fort… ass jo waat se wellen dat die kleng salaire an singles fort gin. Mier gi reegelrecht rausgeeekelt….

  3. Da wir ja im Karneval sind darf man wohl jetzt dazu singen.” wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld, wer hat soviel Pinke pinke wer hat so viel Geld…!”

  4. an net ze vergessen das bal alles puur Euro mei deier get,as et den Telefon,Assurancen,Bensin 1 mol roof dann 2 mol roop,Eeswueren, Stroum, Gas Mazout ansou weider,just an den Peien an Pensiounen mierkt en naicht.
    do froen ech mech wei verschiden Leit nach iwert Ronnen sollen kommen.

  5. Ech si Letzebuergerin, gin schaffen awer single. Meng éischt wunneng hun ech awer am frankréich gelount 55m2 fier 450/mount.
    Wéi soll ech en loyer héi zu Lëtzebuerg elleng bezuelen, keng ahnung. Kaaft gett och am Frankréich…

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