Zum Nationalfeiertag zeigt Luxemburg auch seine “Zähne” – bei der Abnahme der Militärparade in der avenue de la Liberté am Nationalfeiertag durch den Großherzog. Armee-Pressesprecherin Tanja Raveane hat uns erklärt, wie viel Planung dafür nötig ist.

Von Philippe Hammelmann (Text) und Didier Sylvestre (Fotos)

“Am Tag nach dem Nationalfeiertag wird bereits mit der Planung für das kommende Jahr begonnen”, sagt Tanja Raveane.  An diesem besonderen Tag soll schließlich alles perfekt laufen – und das an vielen Stellen, denn “schon am Vorabend ist die Armee im Einsatz”, wie die Armee-Sprecherin erklärt. Nicht nur bei der feierlichen Wachablösung, auch in der Philharmonie sind Armeekräfte im Einsatz. Auch wenn die Planung im Prinzip das ganze Jahr dauert: In die wirklich heiße Phase gehe es etwa einen Monat vor dem Stichtag.

Die Parade besteht aus einem statischen Teil und aus dem Umzug. An dem Umzug sind sowohl Fußtruppen als auch Fahrzeuge von der Armee, der Polizei und den Rettungsdiensten beteiligt. Zu den diesjährigen Highlights zählte mitunter der Helikopter NH90, der in Belgien stationiert ist. Auch das Militärflugzeug A400M, von dem Luxemburg im Jahr 2020 ein Exemplar erhält, ist bereits eine Runde über die avenue de la Liberté hinweggeflogen. Einen Teil der Besatzung stellt Luxemburg, darunter auch eine weibliche Lademeisterin. Dass Frauen in der Armee tätig sind, ist ein Trend, der immer mehr zunimmt. Seit dem Jahr 1979 dürfen Frauen Mitglied in der Armee werden. Sieben Prozent des Personals sind weiblich. Im Ausland sei dies laut Raveane ähnlich.

Ein großer Bestandteil der Parade neben der Präsentation der Fahrzeuge ist der Drill, der zur Grundausbildung in der Armee gehört. “Der statische Teil, also alle Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere sowie Polizisten und Mitglieder des Zolls, muss die Kommandos von den jeweiligen Chefs strikt befolgen. Hier ist höchste Konzentration gefragt”, sagt Raveane. Einzelne Etappen wie “présentez armes” oder “portez armes” müssen von allen Mitgliedern zugleich durchgeführt werden. Das habe auch gut geklappt, findet Raveane: “Die diesjährige Militärparade ist erwartungsgemäß ohne große Pannen verlaufen.” In der Vergangenheit gab es bisher keine Parade, bei der es zu großen Unregelmäßigkeiten kam. “Immer wieder gibt es verschiedene Fußtruppen, die nicht im richtigen Schritt sind, doch dies sind nur kleine Details”, heißt es von der Pressestelle.

Nach der Parade gibt es jedes Jahr ein Debriefing, um auf den Ablauf zurückzublicken. Die große Generalprobe wurde bereits am Montag davor abgehalten. “Auch am vergangenen Mittwoch fand bereits in Diekirch eine kleine Militärparade statt. Für uns ist dies auch jedes Jahr eine Probe für den großen Tag am 23. Juni”, erklärt Raveane.

Fest der Armee

Nach der Militärparade fand am “Rousegäertchen” die zweite Auflage des Festes der Armee statt. Die Fahrzeuge, die an der Militärparade beteiligt waren, konnten von den Zuschauern im Detail begutachtet werden.

9 Kommentare

  1. Et kann een weider gut schlofen mat sou enger zackiger Arméi. Nemmen eng Sach gefällt mir awer och guer net. Wann den Putin eis een Dag ugréift, färten ech dass alles schon eriwwer as bis en entscheidend kann agreifen; onsen Helikopter! Bis den hei ugeflunn kennt….. vun sou weit aus der Belsch!!

    • Also den Trump mecht mer do schon mei Suergen wei den Putin, well dem sain Militär steht wait ewech. Dem Trump sain Krichmaterial steet an diversen Militärbasen iwer ganz Europ praktesch verdeelt… Seng Mentaliteit alles an Fro ze stellen, respektiv ze torpedeieren, inklusive Nato, dat sin keng gudd Viraussetzungen. An dass en engem Diktator wei dem vun Nordkorea hannen erankraucht an Kanner och nach an eng Art Konzentratiounslager spärt, as schon Hinweis genuch an weieng Richtung et geht.

    • Richteg Guy.
      Dat do ass en netten Artikelchen. Du kenns de Witz: ” Muer gräife mir Russland un.” -” An wat maache mir iwwermuer??”

      Soulaang mir Uniformen a Fändelen brauchen hunn mir een echten Problem op dëser Welt.

  2. Matt dem Militärairbus an matt Helikopteren iwert Staadt fléien.
    An den klengen Mann, hien därf doheem séin Gringschnatt net am mGaard verbrennen wéinst dem Feinstaub.
    Lamentabel, lamentabler am lamentablesten.

  3. Di ganz show schléit all cabaret Nummer. Vun engem US Präsident, deen demonstrativ
    géint Europa ajéiert, fuerdert eis ob massiv obzerüsten. Géint WEEN ? Wann de Putin wirklech wéilt ugreifen, dann lo ! D’ polnesch Arméi wär banne Stonnen iwerannt , an der deitscher Arméi funktionéieren d’ Ubooten net, d’Eurofighter sin nemmen zum Deel asetzbar , de Panzeren fehlt et un Ersazzstecker, d’ Moral schwach. Dozou könnt nach eng wakelech Rejierung dazou, en onberechenbaren Trump, dee mat senger America first and only Politik sech et bestömmt drei mol kiff iwerléen do matzemaan, intégréiert militäresch NATO Kommandozentral hin oder hier.
    A wann een mol genau hi kukt wéi héich de Russen hier Investititiounen hei an Europa sin ( 5 % bei Airbus bspw. ) as et schlicht eng Idiotie och nemmen drun ze denken. Wee schéisst dat an e Koup waat ee schon deelweis besötzt ?
    Ween huet eis den Handelskrich géint eis ugefang ?
    A wann daat alles net sollt göllen, sollt eis Rejierung dach nach 3 Leopard 2 dazou kaafen. Ee fir d’Our, ee fir d’Sauer an ee fir d’ Musel ze verteidejen. Mee daat kiff wahrscheinlech ze weit goen. De Putin kiff da wahrscheinlech mat engem massiven Erstschlag dorobs äntwerten !

  4. e4infach nemmen Ridikul……daat ganzt….waat fir een Drill…..Waff ass emmer op der selweschter Platz…..kuckt iech mol eng Parade vun den Chineesen un……a faire

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