OGBL

Überarbeitung des Versetzungsrechts von Lehrkräften an Sekundarschulen geplant

Wer an einer anderen Schule unterrichten will, hat mit einer Vollzeitstelle bessere Chancen als Lehrkräfte, die nur halbtags arbeiten. Das soll sich laut OGBL in Zukunft ändern.

Lehrer, die aus gesundheitlichen Gründen oder wegen ihrer Kinder nur in Teilzeit arbeiten, werden beim Versetzungsverfahren benachteiligt

Lehrer, die aus gesundheitlichen Gründen oder wegen ihrer Kinder nur in Teilzeit arbeiten, werden beim Versetzungsverfahren benachteiligt Foto: Timur Emek/dapd

Der SEW/OGBL berichtet von Fortschritten bei den Diskussionen um die Versetzungsmöglichkeiten von Sekundarschullehrern. Gegenwärtig seien Lehrer, die in Teilzeit arbeiten, diesbezüglich gegenüber jenen, die in Vollzeit arbeiten, stark benachteiligt. Denn nicht die Anzahl der geleisteten Stunden, sondern das Dienstalter sollte ausschlaggebend für das Wechseln in ein anderes Schulgebäude sein, meint der OGBL in einer Pressemitteilung vom Freitag. Bei den Benachteiligten handele es sich oft um Lehrer, die aus gesundheitlichen oder familiären Gründen nicht vollzeitbeschäftigt sind. Doch auch „chargés de cours“ und „chargés d’éducation“ seien betroffen.

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