Tshilumba im Hochsprung -Finale

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Nach einem ruhigen Montag starteten am zweiten Wettkampftag auch 13 von 17 luxemburgischen Teilnehmern endlich in ihre Wettbewerbe.

Im Radsport ging es um die Medaillen im Zeitfahren. Auf der 9,7 Kilometer langen Strecke war die Konkurrenz für die luxemburgischen Athleten jedoch zu stark. Bei den Damen belegte Claire Faber als beste Luxemburgerin Rang 44. Am Ende betrug ihr Rückstand 1‘15‘‘ auf die Siegerin Morzenti aus Italien. Edie Rees wurde 66. mit einem Rückstand von 2‘09‘‘ und Anne Mathay landete auf Rang 73, 3‘09‘‘ hinter der Siegerin. Nach den Damen am Morgen ging es am Nachmittag auch für die Herren um Gold. In einem sehr schnellen und engen Rennen setzte sich der Norweger Blikra knapp mit nur 1‘‘ vor dem Deutschen Appelt durch. Bester Luxemburger wurde Philip Sunnen. Mit einem Rückstand von 53‘‘ belegte er Rang 46 unter 99 Teilnehmern. Pit Leyder lag am Ende auf Platz 67 knapp vor dem dritten Luxemburger Kevin Geniets, der 69. wurde.

Auch alle fünf Schwimmer gingen am Dienstag erstmals ins Becken. Über 100 m Rücken konnte sich Eline van den Bossche als einziger FLNS-Athlet für das Halbfinale qualifizieren. Mit einer Zeit von 1:07.51 blieb sie zwar knapp über ihrer persönlichen Bestzeit (1.07:35), schaffte es als 16. der Vorläufe aber noch so gerade ins Halbfinale. An diese Zeit kam die 14-Jährige am frühen Abend wegen einer schlechten Wende allerdings nicht mehr heran, doch verbesserte sie sich trotzdem noch um einen Platz auf Rang 15.

Neue Bestzeit

Für zwei weitere Athleten gab es am Dienstag in den Vorläufen eine neue persönliche Bestzeit. Bram Lamberts unterbot seinen bisherigen Rekord über 100 m Brust um 0,76 Sekunden. Mit einer Zeit von 1:08.00 belegte er am Ende Platz 24. Antoine Biver blieb über 400 m Lagen direkt zwei Sekunden unter seiner persönlichen Bestleistung. Eine Zeit von 4:48.84 bedeutete am Ende Platz 25 unter 26 Konkurrenten. Beide Freistilschwimmer schrammten hingegen knapp an ihren Bestzeiten vorbei. Max Mannes belegte über 200 m Rang 26 (2:02.02) und Alicia Turmel erreichte über 100 m Platz 27 (1.03:15).

Am Mittwoch (17.07.13) ab 10.00 startet Judoka Kim Eiden (-52 kg), wo sie zuerst ein Freilos hat und in der zweiten Runde auf die Belgierin Marine Baumans treffen wird. Ab 17.00 beginnen dann auch die Kunstturnerinnen mit dem Mehrkampf- und Teamwettbewerb. Im Schwimmen treten Eline Van den Bossche über 200 m Lagen und Max Mannes über 200 m Rücken an. Zudem wird eine luxemburgische Mixed-Staffel die 4 x 100 m Lagen bestreiten.

Gute Resultate

Mit einem lachenden und einem tränenden Auge kann man auf die Ergebnisse von Elodie Tshilumba im Hochsprung und Donald Kieffer im Weitsprung schauen. Kein einziger Fehltritt leistete sich die Hochspringerin. Sie überquerte die 1,62 m, die 1,66 m sowie die 1,70 m gleich im ersten Versuch. Die Quali-Höhe war zwar bei 1,76 m festgesetzt worden, doch nach übersprungenen 1,70 m blieben nur noch 11 Konkurrentinnen im Wettbewerb, sodass als Zwölfte die Spanierin Saleta Fernandez Lopez mit 1,66 m nachselektioniert wurde. Drei weitere Athletinnen teilen mit Elodie Tshilumba den ersten Platz. Am Donnerstag findet das Finale ab 15.20 Uhr statt. Als Beste der zwölf Qualifizierten hat die Tschechin Michaela Hruba eine Saisonbest von 1,80 m zu verbuchen. Zwei weitere Athletinnen mit Sofia Voronina (RUS) und Iryna Myroniuk (UKR) gaben eine SB von 1,77 m an, dann folgt schon Elodie Tshilumba.

Im Weitsprung klassierte sich Donald Kieffer mit 6,20 m an letzter Stelle der B-Gruppe. Am weitesten sprang hier der Franzose Alex Rousseau-Jamard mit 6,86 m. Um sich in seiner Gruppe weiter zu qualifizieren hätte Donald Kieffer 6,32 m springen müssen. Trainer Alain Hoffelt meinte, dass dem jungen Athleten vielleicht etwas Explosivität fehlte. Das Gesamtklassement der beiden Gruppen führt Gabriel Bitan (ROU) mit 7,35 m an. Als Quali-Weite war 6,80 angesetzt worden. Nur vier Weitspringer kamen über diese Weite.