AUTOSPORT: Arellano auf neuen Pfaden

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Dass sich für die Nachwuchshoffnung Hugo Arellano etwas ändern würde, war nach dem Rückzug seines bisherigen Suzuki-Teams aus dem Rallyesport klar./ Chrëscht Beneké

Da sein langjähriger Förderer Ed Goedert 2010 mit „Autopolis Competition“ eine eigene Rennabteilung aus der Taufe hebt, war die Wahl des neuen Cockpits eine logische.
Hierfür wechselt der 22-Jährige von der geliebten Rallye-Meisterschaft auf die Rundstrecke in die „Trofeo 500 Abarth Europe“. Die sechs Rennen der Saison werden auf 200 PS starken 500 Abarth 1.4 16V Turbo im Rahmen der Tourenwagen-Weltmeisterschaft ausgetragen.

Optimistisch

Die Saison 2009 fand er schwierig, habe dadurch aber viel gelernt. Neben etlichen Problemen am Auto verhinderten auch zwei eigene Fehler die erstrebte Meisterschaft. „Es kann nicht immer alles schön sein und so perfekt laufen wie in meiner bisherigen Karriere.“ In die Zukunft schaut der Motorsportler allerdings wieder gewohnt optimistisch und kämpferisch: „Wenn ich fahre, ist mein Ziel zu gewinnen. Das bleibt nächstes Jahr mein Bestreben, auch wenn mit leistungsgleichen Autos im Pulk zu fahren eine spannende Herausforderung verspricht.“
Auf diese neue Herausforderung bereitet sich Hugo Arellano nach dem Jahreswechsel mit Fitness- und gezieltem Karttraining vor. Auch stehen die ersten Test- und Abstimmungsarbeiten im Hause Autopolis an, dem erstmals außerhalb Italiens der Titel des offiziellen „Preparatore Corse“ verliehen wurde. Mit etwas Glück sollte bereits Ostern 2010 ein FIA-homologierter 500 Abarth R3T in Luxemburg eintreffen, so dass in der zweiten Saisonhälfte zusätzlich der ein oder andere Rallyeeinsatz möglich wäre.