Di., 24. Mai 2022



  1. boufermamm /

    Der CPLL hat u.a. die Aufgabe, die luxemburgische Sprache zu beschreiben. Interessant. Und zur wievielten orthografischen Veränderung unserer Sprache wird es dabei wohl noch kommen?

  2. Realist /

    Viele Ämter und Posten, wenig konkreter Nutzen. Ist aber sowieso egal, denn in 100 Jahren wird unsere Sprache eh nur noch etwas für historisch interessierte Linguisten und Literaturnerds mit Hang zum Exotischen sein. In Luxemburg wird dann nur noch englisch, chinesisch, arabisch, französisch und ab und zu etwas deutsch gesprochen. Vermutlich sogar in dieser Reihenfolge. Wer mir nicht glaubt, kann ja schon heute mal versuchen, wie weit er allein mit luxemburgisch in der Hauptstadt kommt.

    • boufermamm /

      Das ist die Folge davon, wenn man sich die Butter vom Brot nehmen lässt und es nicht mehr möglich ist, bei sich zu Hause, sich in seiner Muttersprache auszudrücken oder zu kommunizieren. Wir sind nun einmal auf die Ausländer angewiesen, ohne sie würde in Luxemburg rein gar nichts mehr funktionieren. Allerdings hindert absolut nichts und keiner uns Luxemburger daran, uns in unserer Sprache zu unterhalten und sie zu pflegen, indem wir nicht auf Fremdwörter zurückgreifen, wo es nicht unbedingt erforderlich ist und es auch anders geht.

  3. Lex Roth /

    Dieser depressive Kommentar hätte vor einigen Dutzend Jahren seine Berechtigung gehabt, z.B. auch Fernand Hoffmann zugesagt. Heute hat Luxemburgisch jedoch einen anderen Stellenwert, kann zudem auch nicht stracks mit anderen Dialekten gleichgestellt werden, da sein Funktion in einem staatsrechtlich souverainen Land ungleich stärker ist als diejenige eines untergeordneten Dialekts in anderen Ländern.
    Fragt sich übrigens auch, wieweit andere Dialekte in den sozialen Medien gekommen sind; Luxemburgisch scheint es jedenfalls ‚geschafft‘ zu haben. Übrigens: Totgesagte sollen ja länger leben.

    Lex Roth

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