Sa., 31. Juli 2021



  1. Wantz /

    Laut Wasserrahmenrichtlinie, sollten die Gewässerkörper bis 2015 den guten ökologischen und chemischen Zustand aufweisen. Dieses Resultat wurde in Luxemburg nicht erreicht. Für alle luxemburgischen Oberflächenwasserkörper (110!) wird eine Fristverlängerung gemäß Artikel 4(4) der Wasserrahmenrichtlinie bis Ende 2027 zur Erreichung des guten chemischen Zustandes in Anspruch genommen. Es ist also schlecht um die heimischen Gewässer und den Ressourcenschutz bestellt.
    Zudem ist aus dem Bewirtschaftungsplan für die luxemburgischen Anteile an den internationalen Flussgebietseinheiten Rhein und Maas (2015-2021) geht weiter hervor, dass rund 10% der Fläche Luxembourgs bebaut sind (Siedlung, Industrie). Weitere 4,4% der Fläche werden für das Straßen- und Eisenbahnnetz in Anspruch genommen. Tendenz steigend!
    Es wird nicht besser werden.

  2. Rosch /

    Wenn wir noch jedes Jahr 100.000 Zuwanderer anlocken, wird garantiert nichts besser werden. Wenn jährlich jedes Jahr tausende neue Wohnungen gebaut werden müssen um dem Bedarf nachzukommen geht das alles auf Kosten der natürlichen Ressourcen, sowie der Verfügbarkeit des Ackerbodens. Die Gemeinden reiben sich schon die Hände, weil sie die Kosten für Abwasserentsorgung/Aufbereitung sowie die Müllabfuhr- mit der einige wenige riesige Geschäfte machen auf die jetzigen Bewohner umlegen können doch irgendwann geht der Schuss nach hinten los ! Schau’n mer mal !

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