So., 5. Juli 2020

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  1. weit /

    Mir geht auf die Nerven dass was seit Jahrzehnten von sämtlichen Regierungen inklusive Eu Kommission gewusst ist, von der Presse enthüllt wird zum Schein und dann die grosse Entrüstung vorgespielt wird.Und wenn ein Steuerparadies niedergemacht wird ist es nur Konkurrenzkampf .Die Britten müssen jetzt nur den Breit bezahlen.

  2. Marco E /

    Frage: Wieso besteuert Spanien/Katalonien (da halt ich mich jetzt raus) Shakira nicht einfach auf ihren weltweiten Einkünften, wenn sie dort wohnt? Sie kann ja wohl kaum verbergen, dass sie jedes Jahr Einkünfte aus den Musikverkäufen weltweit erhält. Das Problem liegt ja wohl ursprünglich darin, dass so ziemlich alle Länder, in der EU und darüber hinaus, es irgendwie akzeptieren, dass Künstler und Sportler ihre Bild und/oder Autorenrechte “auslagern” können an Unternehmen, die wiederum ihnen selbst gehören. Wieso fragt das in Barcelona zuständige Steueramt nicht nach, wo den die Einkünfte von Frau Shakira hinfließen?

    • Ace /

      Darum geht’s ja. Sie selbst ist ja nicht Besitzerin des Songtextes, das ist z.B. Ihre Luxemburger Firma.
      Die maltesische Firma besitzt die Musikrechte, Jersey die Markenrechte usw.

      Für das Konzert bekommt sie z.B. 1 Million, davon muss sie 350.000 für die Rechte an Luxemburg zahlen, 350.000 an die maltesische Firma, 250.000 an Jersey … So hat die arme Frau knapp 50.000€ übrig. Davon werden die Musiker bezahlt und dann sind noch ungefähr 500 Euro übrig die sie dann versteuert.

      • Tommy /

        Jo kloer. Et ass um spuneschen Fisc sou en Konstrukt an Fro ze stellen. D’informatiounen waren jo schon virun den Papers öffentlech bekannt. Ma dofier missten se fier d’eischt mol feststellen, op d’Mme dann elo zu Barcelona als Resident gëllt – wann se daat net machen, dann kennen se natirlech och net besteiren.

      • Verdrehtes Europa /

        @Ace
        Sehr gut erklärt.
        Arme Frau, mit EUR 500.- übrig.

  3. Serenissima, en Escher Jong /

    Da hat der Herr Asselborn wieder Unrecht als er großspurig behauptete, vorgestern im deutschen Fernsehen, dass es keine Briefkastenfirmen mehr gibt in Luxemburg…..et pan sur le bec…..,aber die Erde dreht sich weiter………

    • Norbert Muhlenbach /

      vielleicht sollte man der Briefkastenfirma (eine solche ist es ja wohl hier) einen anderen Namen geben? Herr Asselborn sollte sich die Vokabel “financial engineering” aneignen. Das kling wissenschaftlich und intelligent!!

  4. Guyt /

    Nicht shakura ist unser Problem sondern ein bestimmter Politiker der viel redet,in schlechten Deutsch, in allen möglichen Detschen Talkrunden und dort Lektionen in Moral versucht zu erteilen und ganz Luxemburg blamiert.Jang mach liber Velostouren!!

  5. Michel Theis /

    Es muss aber auch gesagt werden: all diese “bösen” Steuervermeider machen sonst nichts als Gesetze und Verordnungen anzuwenden, welche von Politikern und Verwaltungen abgesegnet wurden! Es ist das Gleiche als ob ein Autofahrer in einer 50er-Zone von der Presse vorgeworfen würde, er wäre eben genau mit 50 km/h gefahren …

  6. Blablub /

    Man stelle das Prinzip Steuer doch mal in Frage… Sie arbeitet für Ihr Geld und will es behalten, logisch oder?

    • Dei Mudder /

      Aha, und das gilt nicht für die Leute, die die Steuern dieser Milliardärin mitbezahlen müssen. Wirklich der dümmstmögliche Kommentar.

  7. Pompier Sam /

    Super Reklamm vir eis.
    Ech hoffen dass dat nach mei Reich Leit unzitt.

  8. Mephisto /

    @ Marco E
    Das katalanische Steueramt ist wahrscheinlich überlastet mit den Akten der Spieler des FC Barcelona, wozu ja auch Frau Shakiras Partner gehört.

    Wie Sie richtig feststellen, sehen die Steuerämter zu wie zahllose Sportler einen Grossteil ihres Geldes unversteuert in irgendwelche Oasen verschieben. Ausser Hoeness sass noch kein anderer im Knast.

    • Tommy /

      Ma dofier mussen se d’Mme mol als resident festneelen. Wann se mol net daat machen, dann huet Bermuda d’Recht mat 0℅ ze besteieren.

  9. Jeannosch /

    Und die Geissens haben ihre Luxusjacht in Luxemburg angemeldet . Tut sich unter unserem maritimen Gehabe ,etwa auch ein Steuerloch auf? Sollte dies stimmen, hat Herr Asselborn dem Publikum von “Hart aber fair.” schéin Mäerecher erzielt”.

    • Roby /

      Steuerloch? Natürlich. In der ACAL Sektion sind mehr internationale Matrosen als Lastwagen- oder Busfahrer Mitglied.
      Ihre Partei hat das doch damals so eingerichtet.

      • Jeannosch /

        Ah, hab ich da was verpasst, dass Sie mir eine Parteizugehörigkeit unterstellen. Da liegt mir die Diem25 eher am Herzen.

    • Roby /

      “Und wo vertecken die Luxemburger Baulöwen ihr Geld?”

      Wéi dat sech fir hire Beruff gehéiert, an enger Fondatioun, enger waasserdichter. 🙂

  10. de Kleesschen /

    Steuern müssen bezahlt werden.Sonst funktioniert das System nicht mehr.
    Ich wollte ich müsste jedes Jahr eine Million an Steuern zahlen.
    Aber,dass es solche Schlupflöcher für das unsoziale Pack gibt ist ja nicht deren
    Schuld. Man nehme einen Steuerhinterziehungsberater und schon läuft die Sache.
    Schumacher,Vettel oder Würstchen-Uli …alle dabei.

  11. Marc /

    Also firwaat regen Leit sech doriwer op. 99.99 Prozent giffen bei denen Suen och kuken se net mussen un de Staat ze bezuelen.
    Eis Politiker vun der Eu verbeien permanent hier eegen Gesetzer fir Suen ze spueren an ze verdingen. Also firwaat soll ee Shakira dat net machen. Dovun ofgesin ennerstëtzt hat ganz viel Projet‘en an Drëttlänner, do sin Suen besser opfehuewen wei an enger Staatskees. A wann Spuenier ze domm sin fir Suen ze huelen ma dann huele maer se alt, why not.

  12. Shakira kommt im Juni 2018 | Tageblatt.lu /

    […] Falls sich die Kolumbianerin nach dem Konzert Übernachtungskosten sparen möchte, könnte sie einfach eine Schlafcouch in ihrer Luxemburger Niederlassung nutzen: Wie rund um die “Paradise Papers” herausgekommen ist, umgeht auch Shakira mittels komplizierter Firmengeflechte allzu hohe Steuerzahlungen – und betreibt dazu in Luxemburg eine Firma namens “ACE Entertainment SARL”. […]

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