Sa., 28. November 2020

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  1. Pascal /

    Wenn ich diese Meinung lese habe ich den Eindruck, dass der Autor sich schon fast wünscht der Schulbetrieb würde zusammenbrechen. Die Unterstellung die Schule müsste nur offen bleiben damit die Wirtschaft läuft ist perfide. Wenn persönliche Abneigung gegen den Minister dazu führt, dass man nicht zuerst an die Bedürfnisse der Kinder denkt sondern andere Argumente anführt, ist das sehr schade.

  2. HTK /

    „Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Bildung, heißt es. Auf jeden Fall sollte aber auch die Wirtschaft weiterlaufen. Letzteres ist schließlich die Hauptprämisse der Liberalen.“
    Man muss kein Liberaler sein um zu wissen,dass ein totaler Lock Down wie im März uns allen das Genick brechen würde. Ich kenne viele Leute die sich infiziert haben und davon ist KEINER krank gewesen,allerdings ALLE zwei Wochen in Quarantäne. Ausgehend davon,dass wir ALLE durchinfiziert werden,ob wir wollen oder nicht(auch nach dem Impfstoff) geht es nun darum die Risikogruppen zu schützen.Die anderen aber sollten tunlichst den Alltag am laufen halten.

  3. Jeff /

    Här Rings, wat sinn dann angepasste Maßnahmen ? Jiddwereen doheem aspären, an dat op der ganzer Welt?  Dir hutt Recht andeems Dir sot dass villes net koherent ass, mä dat bezitt sech leider net nëmmen op den Här Meisch. Déi ganz Regierung ass katastrophal. Der Madamm Lenert hier Strategie, wann ee dat esou nennen kann, grenz u Kierperverletzung. Léit aus dem Tracing kommen net no, wat säit eh a jee bekannt ass, a Sie waart nach esoulaang fir ze réageiren. Léit gi an den test a kréien ni e Resultat. Bei Nofro um Ministère kritt ee keng äntwert, Labo hieft keen Telefon op ….. Ech fannen et net fair fir nëmmen op der Här Meisch ze klappen. Wéi gesot, et ass déi ganz Politik, a net nëmmen zu Lëtzebuerg

  4. jekyll /

    Bei allem Respekt H. Rings. Ich erlaube mir darauf hinzuweisen, dass Ihr Artikel nur so von Vermutungen und Annahmen strotz…teilweise hanebüchenen! Sie nutzen stimmungsmachende Formulierungen wie „statt das Problem…“ und „setzt der Minister einfach…“. Sie unterstellen ohne jeglichen Beweis ins Feld zu führen grob fahrlässiges Vorgehen. Es scheint demnach, das Ministerium – trotz deren Kenntnis aller Hintergründe und gesellschaftlichen Auswirkungen die jede deren Entscheidungen haben wird – sollte einfach auf Sie, einen Außenstehenden der vieles vermutet aber doch nicht des Ministers oberster Beamter und sicherlich qualifizierter Berater ist, hören und Ihre Vorschläge doch „einfach“ umsetzen. Dann wird alles Gut! Schließlich ist es doch scheinbar ganz simpel, wenn man mal kurz darüber nachdenkt und durch die sozialen Netzwerke surft! Nun bin ich es der Ihnen unterstellt, dass die schwierigen Umstände und die beschränkten Gestaltungsfreiräume des Ministeriums in Ihren Überlegungen ziemlich wahrscheinlich keinen Platz gefunden haben. Wenn dies Ihre professionellen Fähigkeiten mal nicht aufs simpelste, besserwisserische Stammtischniveau runterfährt! In diesem Kontext: Note 15 von 60 und 2 Stunden nachsitzen!

  5. Charel Hild /

    Bravo Herr Rings. Sie beschreiben klar und deutlich die Schieflage in Luxemburg und in Europa. Die aktuellen Rezepte haben deutlich versagt. Aber zu behaupten, niemand habe ein Patentrezept ist unfair wenn man, wie im Unterrichtsministerium, kein anderes Rezept probiert. Stand heute ist diese Sturheit aber nicht mehr nur unfair. Sie ist gefährlich.

  6. Clemi /

    Dass es viele Fälle in den Schulen gibt, ist Symptom, dass das Virus diffus verbreitet ist. Dieses Eingeständnis sollten alle Verantwortlichen machen und dementsprechend handeln und Massnahmen anpassen. Ich tendiere seit vielen Wochen immer mehr zu der Annahme, dass mit Abstand UND genereller Maskenpflicht (im Innern, im Freien, am Arbeitsplatz, in der Schule, im ÖT, im Fussballstadion, etc., ausser im Privathaushalt, für jeden d.h. auch für Menschen die das Virus schon hatten) UND einer Prise gesunden Menschenverstand SOWIE Verantwortungsbewusstsein ein fast normales Leben ohne Einschränkungen – bis auf die Maske… – möglich wäre. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren von den Verantwortlichen, aber mit der öffentlich verfügbaren Info ist das meine Meinung. Natürlich ist Schule (Kinder) ein „delikates“ Thema, aber die Probleme sind dort nicht grösser oder anders als anderswo.

  7. Francois Ries /

    Kritik ist ja leicht: Falls Sie diesen Artikel schreiben reicht es doch nicht, dass Sie anmerken „es müssen andere Massnahmen ergriffen werden“ Welche? Oder falls Sie einige auf Lager haben, möchten Sie dieselben nicht veröffentlichen, denn Sie wissen ja: Egal welche Massnahmen getroffen werden, gefallen sie den einen und den anderen überhaupt nicht. Also: Sie fordern, wissen anscheinend ebenso wenig was besser wäre! „Kritik ist leicht, besser machen schwer“, oder?

  8. Een Enseignant /

    Hier ein Eindruck von der „Front“

    Ich arbeiten in einer Luxemburger Schule von 600-700 Schülern. Die Maskenpflicht ist universal und es wird alles getan, das so wenig wie möglich Gruppen „kreuzungen“ entstehen.

    Von den Schülern sind seit Schulbeginn 3-4 positiv auf Corona getestet worden, auserdem 2 Lehrer.

    Von den ca 60 Schülern, die ich heute unterrichtet haben, war 1 Schüler in Quarantäne.

    Die Schüler freuen sich, dass sie ihre Freunde sehen und wünschen sich nicht wieder in A/B Gruppen eingeteilt werden.

    Sie haben sich daran gewöhnt Abstand zu halten und Maske zu tragen und einige führen auch ein Corona Tagebuch – im Gegensatz zu vielen Erwachsenen, wie ich feststellen muss.

  9. de Schéifermisch /

    Egal wat den Här Meisch mecht, ët ginn ëmmer Leit déi ët besser wëssen, hie stéisst ëmmer op Widerstand an op Kritik. Kee vun eisen Entscheedungsdréier mecht ët jiddferengem gerecht, besonnesch an dëse schwéieren Zäiten, wou ët anscheinend nëmmen esou vu Corona-Expert’en wimmelt. Typesch Lëtzebuergesch: jiddferee weess ët besser, jiddfereen ass op alle Gebidder e selbsternannte Fachmann. Jiddfereen huet eng Schoul besicht, a wann ët nëmmen de Primär war, duerfir mengen der Vill, si wieren ausgewisen Experten a Saache Bildung an Enseignement. Respektéiere mer dach einfach déi Décisiounen déi déi Verantwortlech huelen, och wann si eis nët onbedingt an de Krom passen. Elo si Solidaritéit a Disziplin gefuerdert a nët lamentéieren a kregéilen. Endlech acceptéiere wat ee nët ännere kann!

  10. titi /

    @ Charel Hild: weshalb sich nicht direkt an den verantwortlichen Minister wenden und ihm Verbesserungsvorschläge machen?

  11. EineMutter /

    Es ist unglaublich wie Herr Rings hier angegangen wird. Die Probleme an den Schulen sind offensichtlich, ansonsten würde wohl kaum massenhaft Personal gesucht werden. Und natürlich hat er Recht, wenn er vermutet, dass die Schulen auch aus wirtschaftlichen Gründen geöffnet bleiben müssen. Das ist kein Makel, sondern eine Notwendigkeit. Es gibt auch kaum jemanden, der sich eine komplette Schließung wünscht. Weder bei den Eltern, noch bei Schülern und Lehrern. Aber Vorschläge zur Verbesserung gab es schon viele. Mehr Busse, zeitversetzter Unterricht, gezielt eingesetzter Online-Unterricht vor allem in den höheren Klassen, um nur einige zu nennen. Keiner dieser Vorschläge wurde auch nur ansatzweise vom Ministerium beachtet. Eine Einbeziehung der betroffenen Instanzen ebenso wenig. Die Schulen bleiben auf sich gestellt. Und DAS darf und muss man kritisieren.

  12. Felix Hausdorff /

    Wéi kënnt et eigentlech, dass de Minister Meisch sech guer net zu de Crèchen äussert? Ëmmerhin ass et säit Längerem de MENJE an net méi just de MEN….
    Och do geet et dach driwwer an drënner.

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