Mo., 16. Mai 2022



  1. mars /

    Sehr traurig aber technisch so gut wie unmöglich ! Ladegeräte arbeiten mit Sekundärspannungen (das ist die andere Seite der 230-Volt- Primär-Netzspannung) von 2 bis 12 Volt und die sind nicht gefährlich für Menschen. Hätte das Mädchen sein smart-phone an die 230V Stromnetz-Spannung angeschlossen (sofern sie die technischen Kenntnisse dazu gehabt) hätte sofort die Sicherung geknallt ! Möglich gewesen wäre aber ein Schwelbrand im Schwachstromsystem, der giftige Gase entwickelt hätte. Aber dann wäre die Todesursache kein Stromschlag gewesen. Wie dem auch sei…………………

    • Micha /

      Theoretisch haben sie Recht. Leider ist es haarsträubend, was auch in der EU über das Internet alles bezogen werden kann. Es sind zur genüge Billigladegeräte auf dem Markt, die keiner Sicherheitsprüfung standhalten. Da wird zum Beispiel der Mindestabstand zwischen primär- und sekundärstromkreis bei weitem unterschritten.
      Solche Billigprodukte sind leider seit einiger Zeit in Mode, und die Hersteller in Asien schwer haftbar zu machen…

    • Peter Pan /

      Ein kleines aber wichtiges Detail ist, dass Vietnam ein paar km ausserhalb der Mitte Europas liegt und dort durchaus andere Standards gelten bzw. nicht eingehalten werden. Wie der Artikel beschreibt, ist nicht klar, ob es sich um ein Originalnetzteil handelt. Mit Blindwiderständen kann die Netzspannung nämlich auch reduziert werden, hier fehlt jegliche galvanische Trennung und somit ist der im Artikel beschriebene Fall durchaus möglich.

    • Aender /

      Alle Schaltnetzteile, sind billige Netzteile, nur mit dem Unterschied, dass bei sogenannten Marken-Netzteilen deren Namen drauf. Von galvanischer Trennung weit entfernt. Ob einer Fehlerstromschutzschalter überhaupt genügend Schutz bietet, bezweifele ich stark, da ja eh keine Masse ( Erdanschluss ) vorhanden ist.

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