Sa., 21. Mai 2022



  1. HTK /

    „The Life of Brian“ von der Python-Truppe ist auch eine Karikatur,resp. eine Satire über das Märchen eines gewissen Jesus.Auch für diese Figur,für deren Existenz es keinen Beweis gibt,gibt es Anhänger.Man nennt sie Christen.Diese haben sich aber soweit unter Kontrolle,jedenfalls seit neuerer Zeit,dass sie den Pythons nicht den Kopf abschlagen würden. Es scheint ein psychologischer Fakt zu sein,man nennt ihn „kognitive Dissonanz“, je mehr man in ein Märchen investiert hat und obwohl man dabei ein schlechtes Gefühl hat,umso mehr krallt man sich daran fest. Man braucht doch nicht beleidigt zu sein,wenn einem gesagt wird,dass man an Märchen glaubt.Jesus,Allah oder das Spaghettimonster- In einer verrückten Welt sind die Verrückten normal.

  2. Realist /

    Leila: Ich habe Ihren verlinkten Artikel mit den „klugen Überlegungen“ des Herrn Trudeau gelesen. Meinungsfreiheit sei „nicht grenzenlos“, sagt er. Davon mal abgesehen, dass er sich mit diesem einen Satz als Regierungschef einer westlichen Demokratie selbst demontiert bleibt die Frage offen, wer die Grenzen unserer Meinungsfreiheit definieren sollte. Messermänner in Kirchen? Und was ist mit dem alten Lied „Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten?“. Demnächst auch auf dem Index?

  3. Leila /

    @Realist

    Ich mach es kurz: Ich will über die Straße und benütze dafür den Zebrastreifen, sehe die Gefahr eines nicht abbremsenden Autos kommen, gehe trotzdem rüber, weil mich das Gesetz ja schützt und – bin tot oder noch schlimmer – erleide den Verlust meiner Selbständigkeit wegen Körperschäden! Aber ich habe mein gesetzliches Recht als Fußgänger auf Teufel komm raus durchgedrückt (Schulterklopfer ist mir gewiss)! Doch so mache ich es nicht weil ich sehen/denken und auf ein erzwungenes (Vorfahrts-) Recht sehr gerne verzichten kann! Bin ich deshalb feige?

  4. Realist /

    Eine bestimmte, von irgendeinem beliebigen „Main-Stream“ abweichende Meinung haben – wohlgemerkt: H. Trudeau sprach von „Meinung haben“, noch nicht einmal von „Meinung veröffentlichen“ – gilt heuer also als ebenso selbstmörderisch, wie sich absichtlich vor ein heranbrausendes Auto zu werfen? Habe ich Ihren Vergleich richtig verstanden? Falls ja, wäre es vermutlich einfacher, wenn Passanten oder Kirchenbesucher sich beim nächsten Messer-Anschlag einfach in die Schlange stellten, anstatt die Polizei zu rufen, sich zu wehren oder auch nur weglaufen zu wollen. Denn worauf sollten sie sich noch berufen? Etwa auf Werte wie Aufklärung, Gewaltächtung, Gedanken- und Gewissensfreiheit? Alles „Meinungen“, die ganz sicher irgendwo irgendjemandem „provozierend“ erscheinen und ergo „begrenzt“ gehören. Tut mir leid, aber wenn man Ihren, bzw. Herrn Trudeaus Denkansatz konsequent zu Ende denkt, müssen wir die letzten 600 Jahre Geistesgeschichte streichen und künftig die staubigen Marktplätze Vorderasiens über unser Schicksal entscheiden lassen, wo aktuell französische Fahnen und Macron-Puppen verbrannt werden.

  5. Taxpayer /

    @Leila: Ech maachen et och kuerz. Erklärt einfach mol de Familljen vun den Affer vu Lyon, Nice, Dresden, Paräis, etc, etc. wat fir eng Fuerw den Auto haat, virun deen sech hir Leit geheit hunn. Bonne chance! Nee, wat e Quatsch. Do kréien harmlos Bierger an enger Kiirch oder virun der Schoul den Hals duerchgeschnidden, a mer béis Europäer sollen dofir gefällegst eis Meenungsfräiheet opginn. Wéi wann d’Islamisten dann op eemol frouh mat eis wieren. Apeasement huet nach ni funktionéiert.

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