Samstag29. November 2025

Demaart De Maart

BIL macht 45 Millionen Gewinn

BIL macht 45 Millionen Gewinn
(BIL)

Jetzt weiterlesen!

Für 0,99 € können Sie diesen Artikel erwerben:

Oder schließen Sie ein Abo ab:

ZU DEN ABOS

Sie sind bereits Kunde?

Die Banque Internationale à Luxembourg (BIL) hat im ersten Halbjahr unterm Strich 45 Millionen Euro erwirtschaftet.

Die BIL sieht sich gut aufgestellt. Zwar klagt sie über ein ’schwieriges Umfeld‘, doch seien die Entwicklung der Geschäftstätigkeit und ihre Aktivitäten an den Finanzmärkten ‚zufriedenstellend‘ gewesen.

Die BIL verzeichnete demnach in den ersten sechs Monaten des Jahres – vor Steuern und ohne Einbeziehung einmaliger Posten – einen Gewinn von 60 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr des Vorjahres waren es noch 66 Millionen Euro. „Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf die Belastung zurückzuführen, die 2016 aufgrund des gemeinsamen Systems der Einlagensicherung (Deposit Guarantee Scheme, DGS) und des Beitrags zum luxemburgischen und europäischen Abwicklungsfonds höher war als 2015. Unter vergleichbaren Gegebenheiten (ohne Berücksichtigung des DGS und der Abwicklungsfonds) und unter Einbeziehung von sechs Monaten KBL (Switzerland) im Jahr 2015 wäre das operative Ergebnis vor Steuern um 7,1 Prozent gestiegen,“ schreibt die BIL dazu in einer Pressemitteilung.

Das Nettoergebnis für das erste Halbjahr 2016 beträgt 45 Millionen Euro gegenüber 108 Millionen Euro im gleichen Zeitraum 2015.

Negative Zinssätzen plagen die Banken

Das Volumen der Kundenkredite stieg um 5,7 Prozent auf 12 Milliarden euro gegenüber 11,4 Milliarden Euro am Ende des letzten Jahres. Auf der anderen Seite, stiegen die Kundeneinlagen um 6,4 Prozent auf 16 Milliarden Euro gegenüber 15 Milliarden Euro Ende 2015. Das verwaltete Vermögen stieg um 0,8 Prozent auf 35,8 Milliarden Euro. Am 31. Dezember 2015 waren es noch 35,5 Milliarden Euro.

„Diese gute Entwicklung ist vor dem Hintergrund einer ausgesprochen schwierigen Situation für den Bankensektor zu sehen, die von negativen Zinssätzen, volatilen Finanzmärkten und einem anhaltend hohen regulatorischen Druck geprägt ist,“ kommentiert die Bank in ihrem schreiben.