Di., 29. Septembre 2020

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  1. Schaus J.P. /

    Das sind ganz gute Vorsätze. Hierlands fühlt man sich an vielen Orten von Geschäftsleuten regelrecht über den Tisch gezogen. So wird für 1 Glas luxemburg. Bier nicht weniger denn 4 Euro.
    Und die Fussoflegerin kostet von heute auf morgen ohne erkennvaren Grund 4 Euro mehr. Und diese Liste kann man so weiterführen. Das ist Luxemburg.

  2. Jerry Scholer /

    Ich kann dem Artikelschreiber nur beipflichten und ringt man sich durch bei einem lokalen Händler zu kaufen , wie mir jetzt geschehen, trotz Vorrat wird nicht geliefert , die kostenpflichtigen Vereinbarungen nicht eingehalten oder noch gestern wo ich ein alltägliches Ersatzstück beim hierfür spezialisierten Lokalhandwerker erwerben wollte , mit langen Lieferzeiten vertröstet wurde. Komisch nur das große US Versandhaus stellt in drei Tagen diesen Artikel zu. Nicht nur überteuerte Preise im Gegensatz zum Ausland , weist Luxemburg auf, auch ein schlechter, langsamer Kundenservice regieren im Ländchen. Das Märchen Smile Again, das war einmal, der Kunde König ist .

  3. Jangeli /

    Jiddereen muss sëlwer no sengem Portemonni kucken,
    an akaafen wou heen wöllt,
    déi Typen do aus deenen Federatiounen ,Staat an FP fueren
    selwer alleguer iwert d’Grenz kaafen,
    zou Tréier,Metz etc. do geseit een se mat décken
    Akaafstuten trëppelen,doheem gêtt ëmgepaakt dass keen
    Noper soll gesinn wou si akaafen woren.
    Haalt dach d’Leit nëtt fir blöd an domm.

  4. De klenge Frechdachs /

    Vereinfacht ausgedréckt wier et moralesch wuel dat richtegt lokal ze kafen. Ma wéi och vill aner Problemer, ginn Diskussiounen net wäit genuch an d’Léisunge sinn och oft just eendimensional.

    Fakt ass, hei a Lëtzebuerg ass villes (ausser Bensin + Alkohol), méi deier, wi am Ausland oder am Internet. Dat huet och seng Grënn, de Mindestloun ass héich, genau sou wéi de Loyer. Do muss een sech als Geschäft eben upassen.

    Ma d’Geschäfter mussen sech och upassen. De Service den ee kritt ass oft ënner aller Klarinette. Besonnesch am Handwierk mierken ech dat. Keng Zäit fir de klenge Client, d’Aarbecht muss oft frësch gemaach ginn. Muss een engem nolafe fir en Devis ze kréien als Proprietär. Dat huet eben seng Nowéien.

    Geschäfter ebenfalls. Dass di meescht na ëmmer net eng anstänneg Internetpresenz hunn mat Online Bestellung a Liwwerung ass schonn iergendwéi masoschistesch. Dann kritt een oft net dat wat ee wëll, oder et dauert Wochen. Mir si mëttlerweil gewinnt a 5 Minutte vun doheem aus eppes auszesichen an ze kafen a kréien et di selwecht Woch nach.

    Wat wuel oder iwwel muss ännere sinn also Immobiliëpräisser, de Service um Client, Qualitéit vun der Aarbecht an d’Mentalitéit vum Konsument. Einfach ass dat net, ma di meescht Problemer sinn net einfach a kuerzer Zäit ze léisen, ma dat ass, wat Politiker wëllen, si selwer si jo soss net mi do fir d’Lorberen anzesammelen.

  5. Jean Muller /

    Ech hu méintlang bei x Installateuren ugeruff fier ee Krunn geflickt ze kreien.
    Iergendwann huet dann ee mier carrément um Telefon erklärt, dass daat sëch fier sie nët gëng renteieren an dofier ebe kee bei mier lanschtkeim!

  6. Laird Glenmore /

    Dann sollten sich aber die Verkäufer / innen aber auch mal hier anpassen und Luxemburgisch sprechen und vor allen Dingen mal höflicher zu den Kunden sein, das gleiche bei den Handwerkern nur billiges ausländisches Personal, egal mit wem man spricht das erste was kommt ist “ En France “ mal kein s.v,p. das läßt schon auf die Erziehung zurück blicken.
    Leider muß man sagen das auf der anderen Seite der Grenze das Personal viel Kundenfreundlicher ist kommt man z.B. in einen Laden wird man direkt freundlich empfangen “ Hallo wie geht´s wie kann ich ihnen helfen oder Tschüß bis zum nächsten mal „, ich muß gestehen das ist mir hier im Ländchen noch nie passiert, da wird schon direkt ein Gesicht gezogen wenn man etwas fragt und die Herrschaften arbeiten müssen, und so etwas soll man auch noch unterstützen, da muß sich aber einiges ändern.

  7. Luss /

    Es ist ja so einfach sich als Rosinenpiker zu betätigen. Die Gehä
    lter und Renten sind Netto in Luxemburg um ein vielfaches höher als im Grenzgebiet ,also müssen auch die meisten Waren teurer sein.Man arbeitet in Luxemburg und konsumiert zum grössten Teil im Ausland. Man schöpft überall den Rahm für sich ab.

  8. De klengen Menni /

    Elo sin mir op Emol gud. Ich kann mich noch gut erinnern als ich in einer Garage ein Neuwagen kaufen wollte und nach einer ´Remise ´ gefragt habe. Es war nur ein 1600er. Dir kaft kleng an Monsieur, wurde mir auf eine sehr arrogante Art geantwortet.

  9. MarcL /

    Das soll verstehen wer will. Als vor Jahren der BEKI im Kanton Redingen eingeführt wurde, wurde von wirtschftsliberaler Seite die Nase gerümpft. Die Idee als Unnütz dargestellt. Eine Regionalwährung würde nicht der weltoffenen Wirtschaft Luxemburgs entsprechen. Heute scheint nun jedes Mittel recht um die lokale Bevölkerung zu bewegen ihr Geld lokal zu investieren. Bleibt zu hoffen, dass die nun erwartete Solidarität sich mittlerweile nicht in Luft aufgelöst hat.

  10. Erich Lang /

    Luss, ich muss Ihnen da widersprechen. Auch wenn die Gehälter und Renten in Luxemburg höher sind als in den Nachbarländern bedeutet das nicht automatisch, dass die Preise auch höher sein müssen.

    Die luxemburger Händler kaufen die Ware zum gleichen Preis ein wie ein deutscher Händer kalkulieren diese aber zum Teil höher. Viele Artikel haben aber auch den gleichen Preis. Bitte korrigieren Sie mich wenn ich da falsch liege.

    Grundsätzlich sollte man aber den örtlichen Handel unterstützen und weniger online kaufen. Das ist die Garantie dafür, dass wir auch in Jahren noch attraktive und lebenswerte Städte und Orte vorfinden.

    Aussagen, dass man seinen Euro nur noch im Heimatland ausgeben soll, halte ich genau so falsch wie die einseitigen Grenzsperrungen durch die deutsche Regierung.

    Solche Aussagen und Aufforderungen gab es auch schon in der deutschen Vergangenheit und ich bin froh, dass wir diesen Zustand überwunden haben.

    Wir sollten immer darauf achten, dass ein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen besteht.

  11. Clemens RM /

    Geschäfts-und Handwerksbetriebe hier schaffen Arbeitsplätze… zahlen TVA und Steuern sowie Beiträge in die Sozialkassen. Davon profitieren alle Einwohner. All das ist vermehrt wichtig in der Nach-Corona Zeit.
    Wenn ich in Trier… Metz…. Arlon… usw einkaufe stütze ich die Staatskassen in diesen Ländern. Dies ist in nächster Zeit nicht opportun.

  12. luc jung /

    An elo Haer Delles, sinn mir beim Sproch „Letzebuerg de Lëtzebuerger“. Dat do as alles aneschders ewei europäescht Denken, een Denken wat DP awer nach emmer propageiert huet.

  13. Poli /

    Ech gin mein Geld an deem Land aus waat mir zu engem sozialen Präiss ermeiglegt huet proprietär ze gin.

  14. Puma /

    Ech wollt iech just daat hei soen: ech ginn do akaafen, wou ECH wëll, an ech froen duerfir KEEN ëm séng Meenung! Méi soen ech net dozou – aus guddem Grond!

  15. max /

    ech kaafen dat Allermeescht hei zu Lêtzebuerg
    muss awer soên, dat hei d’Päisser gud gepeffert sen
    dat wéingst deene dêcke Paye’en, an wéings Deene déi vill Money hun
    ech dréinen all € zweemol êm, iir ech Eppes kaafen
    Lêtzebuerg huet vergiess, dat êt nach Läit gin déi nêt esou héich Präisser könne bezuelen
    Lêtzebuerg gêt als „Raicht-Land“ duergestallt
    ass awer ee Land, wat seng eege Läit ênnergoe lisst
    just fiir den €uro
    an elo grad an dêser schwiereger Zäit mierkt een, wéi armséileg Lêtzebuerg do steet
    all Dag maache Geschäfter hiir Diiren zou, an nêt nêmmen Klenger
    a genau dat ass d’Resultat vun onser, iwwer Jooren , geleeter Liberal-Politik
    max

  16. Sonja /

    mir soot virun e puer Meint wei de business nach gedreint huet e „vendeur“ an engem groussen Elektrogeschäft an der Staadt op der Gare: „la clientèle luxembourgeoise est pour nous quantité négligeable“ ! Abee, wei soot schon den Jean de la Fontaine – alors dansez maintenant …

  17. Grober J-P. /

    Kaufe generell noch im Lande, wenn man dann bekommt was man kaufen will. Ist nicht immer der Fall. Wollten gerade, für den „VELOSUMMER“ ein relativ billiges Fahrrad kaufen. 3 Vertreter der hiesigen Branche kontaktiert, Antwort: Kriegen wir nicht mehr. In Arel, kein Problem, in Trier, kein Problem.

  18. Blaumeise /

    @Här Grober. Hätten Sie mich gefragt, hätte ich Ihnen meines geschenkt. Seit Herr Bausch für Narrenfreiheit bei den Radfahrer gesorgt hat, fahre ich ausschließlich nur mit dem Oldtimer.

  19. Laird Glenmore /

    @Clemens RM
    Wenn ich in Trier… Metz…. Arlon… usw einkaufe stütze ich die Staatskassen in diesen Ländern.

    Die Bewohner dieser Länder die sie aufführen kommen aber auch nach Luxemburg und kaufen hier ein also ist doch ein ausgleich da.
    Man muß auch mal eingestehen das es einige Sachen nicht in Luxemburg zu kaufen gibt, dann fährt man eben ins benachbarte Ausland oder bestellt es kostengünstig im Internet, schließlich haben wir freie Marktwirtschaft und jeder muß nach seinem eigenen Portmonnaie schauen und sich nicht nach andere richten, ich kenne genug Reiche und wohlhabende die auch bei Lidl oder Aldi einkaufen was ist den verwerflich daran, Nichts
    Haben kommt von halten und nicht von verplempern.

  20. André /

    Also ech kaafen do an wou ech mech am meechten ugesprach villen. Vir mech sinn beim akaafen e puer Punkten wichteg an dovir sinn ech esou guer bereed wann et eben soll esou sinn och méi Geld auszeginn.
    1 Service um Client an Frëndlechkeet inklusiv Sprooch
    2 Auswahl vun den Artikelen an Qualitaet
    3 Auswahl vun den Geschaefter
    Kurz gesoot mech zitt et léiwer op Tréier wéi an Staat wëll déi mir daat bidden waat ech als Konsument och kann verlaangen.

  21. tom /

    Her Artikel gefällt mir gut, denn wenn man bedenkt alleine nur die Lebensmittelpreise sind ja auch hier wirklich sehr hoch, vor der Corona hoch und jetzt wirklich übertrieben.
    Ich war neulich einkaufen beim Cactus ein Wagen voll wovon ein Teil dieses Wagens auch Getränke waren und an der Kasse kam ich auf stolze 400€, denke einmal wieviel Lebensmittel und welche ich z.b. dafür in Trier bekommen würde.
    Für einen Arbeiter/in der Miete zahlt kann das wirklich böse sein. Dann bleibt die Tafel und alle anderen sozialen Dienstleistungen unvermeidbar..

  22. Laird Glenmore /

    @tom
    an der Kasse kam ich auf stolze 400€

    deswegen ist auch zu begrüßen das Lidl mehr Filialen eröffnen will.
    Ich kaufen bei L… in Perle ein Fleisc für einen Monat ( Tiefkühler ) und den ganzen Caddy voll mit Lebensmittel ( langes Verfalldatum ), d.h. ich brauche nur einmal den Großeinkauf im Monat und habe noch nie mehr als € 150,– bezahlt, Cactus halbe Einkaufstasche voll minimum € 50,– ich finde das mehr als übertrieben.
    Im überigen kaufe ich mit meinem Geld da wo ich will und nicht da wo es die Politiker gerne hätten.
    Bei den überzogenen Mieten un den anderen Preisen brauch sich die Geschäfte nicht wunder wenn man über die Grenze fährt.

  23. Hexe /

    Ich habe heute meine Bestellung von dem großen Internetanbieter bekommen um meine Reserve im Keller aufzufüllen.Brauche nix zu schleppen,Kisten auf und eingeräumt.
    Kommen meine Kinder,dann sag ich denen,geht doch mal in Mutti’s kleinen Laden und sucht euch aus was ihr braucht!
    Das ist unglaublich billig und es gibt Lebensmittel die ich hier gar nicht bekomme.
    Warum soll ich mich hier mit der Maske im Gesicht abmühen und alles 5mal in die Hand nehmen bis es im Regal liegt!?
    Diese überteuerten Preise hier im Land,das ist eine Frechheit!

  24. Jangeli /

    Nationalfeierdaag, Herr Delles, nëtt am Ausland kaafen,
    dir hätt mol sollen iwert d’Grenz fueren an iech een Bild
    maachen,waat alles do vun Luxusburger präsent wor,
    eng Onmass mat décken Limousinen,SUV’s etc.
    owes woren d’Regaaler an den Discounter geraumt,
    een Beweis dass Luxusburg vill ze deier ass,fir kleng an
    déck Portmonniën,ësou guer aer FP-Wieler hunn séch
    dohinner getraut, firwaat och nëtt wanns de ëppes spueren kanns.

  25. BPat /

    Ich muss immer wieder lachen dass für die höhere Preise hier im Land immer die Löhne herhalten müssen . Viele Arbeitgeber vergessen dass in Luxemburg trotz hohem Lohnniveau die Lohnkosten hier niedriger sind als in den Nachbarländern .
    Das der Wareneinkauf für Händler hier in Luxemburg höher ist als im Ausland liegt an den Regierungen die wir hatten . Wieso müssen wir im Jahr 2020 noch alle unsere Waren über belgische Großhändler importieren . In Europa gibt es freien Warenverkehr außer für Luxemburg . Man sollte mal in Brüssel über diesen Missstand anklopfen

  26. Jangeli /

    BPat,
    Stimmt genau, warum unternehmen denn unsere
    politischen “ Superjempiën“ seit Jahren gar nix
    für den freien Warenverkehr, Brüssel & Co lässt grüssen.

  27. de Schmatt. /

    Loosst d’Leit dach do akaafe, wou se wöllen! Hierem Portemonni entspriechend.

  28. Realist /

    Hunn e grousse Gaart deen ech frësch uleeën a wor dësléscht an engem bekannte Betrieb hei am Land fir Uebstbeem ze kaafen. D’Präisser fir e puer hongreg Beemercher wore nawell ferm gesalzen an dofir hunn ech frëndlech a modest no Prozenter gefrot, ëm sou méi well ech jo awer eng gewëss Quantitéit bräuch. Äusserdeem mécht de Betrieb en question demnächst zou a gëtt anscheinend ofgerappt, sou dass alles, wat net einfach geplënnert ka ginn, menger Meenung no souwisou verluer wier. „Mer verkaafe Blummen a Beem, awer keng Prozenter“ wor d’Äntwert. An dat an engem Toun, wou engem den Hutt héich goe kann. An elo root emol, wou ech meng Beem fir den Hierscht bestallt hunn. En Tipp: Net hei am Land….

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