Sa., 19. Juni 2021



  1. roger wohlfart /

    Gut, dass es die LSAP Linken gibt und traurig, dass es sie geben muss. Die LSAP war stets eine Linkspartei, die ARBEITERpartei, die Partei, die die Interessen des “ kleinen Mannes “ vertreten hat. Aber heute gibt es ja anscheinend keine Arbeiter mehr oder zumindest kaum ein Einheimischer will noch so genannt werden. Heute sind alle, oder fast alle Arbeitnehmer, Angestellte. Die Arbeitsverhältnisse sind unverändert, nur die Bezeichnung ist eine andere. Gut, dass es sie gibt, die Linken in der LSAP, die die Parteiverantwortlichen ihre geschichtliche Herkunft in Erinnerung rufen und für Kurskorrekturen sorgen. Sie sind das Gewissen der LSAP!

  2. De Jang /

    Man sieht – Auch die LSAP-Opas werden müde! Als ob Inhalt des Koalitionsabkommens hier das Problem wäre. Der LSAP fehlt es neben dem Profil vor allem an kompetenten Leuten. Aber wen wundert es, diese Partei bräuchte vor allem eine Führung durch eine charismatische Person. Daneben werden die Mitglieder gar nicht ins Innenleben der Partei mit einbezogen um nicht zu sagen total ignoriert. Aber Hauptsache Jang, Mars und Co sind gewählt. « Après nous le déluge! »

  3. roger wohlfart /

    Auffallend ist , dass in den vorderen Reihen eifrig und wohlgelaunt Beifall gespendet wird, während die Basis in den hinteren Reihen eher nachdenklich und skeptisch wirkt. Wäre interessant zu wissen, wer da gerade was redet.

  4. ClaudeK /

    Die Arbeiterklasse gibt es nicht mehr in grosser Zahl, bzw. ist zum grossen Teil nicht Wahlberechtig.
    Die LSAP kann sich also nicht darauf berufen, die Partei der Arbeiter zu sein, sondern sie muss auch der Mittelschicht etwas bieten. Das Sotialthema der Zukunft dürfte der Wohnungsmangel sein, m.E. DAS Sozialthema der Zukunft. Hier muss die LSAP etwas bieten, was sie von den anderen Parteien abhebt, sonst macht sie sich selbst unnütz.

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