Do., 28. Mai 2020

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  1. Jacques Zeyen /

    “Die Gelbwesten vertreten ihre Meinung. Das bleibt positiv, denn viele Menschen tun dies nicht und schließen sich der Menge an, weil sie entweder nicht kritisch denken und die Dinge hinterfragen oder weil sie einfach den Schwierigkeiten entgehen wollen.

    Wegen gesellschaftlichen Zwängen äußern nur die wenigsten ihre Meinung öffentlich. Wahrscheinlich sind soziale Medien daher zum Sprachrohr der freien Meinungsäußerung geworden, wegen der Anonymität leider auch zum Schreirohr argumentloser Pseudomeinungen verkommen.”
    Wer kennt ihn nicht,diesen Satz der uns seit frühester Jugend um die Ohren fliegt? ” Maach ewéi d’Leit,da geet et dir wéi de Léit!” Nur nicht aufmucken,die Normen der Gesellschaft nicht anfechten. Da kann man schon einmal bei einer Unterschriftenaktion mutiger Zeitgenossen,verschreckte Bürger antreffen,die fragen ob sie dabei nicht in Schwierigkeiten geraten falls sie ihre Unterschrift abliefern. Das nennt man einfach “Zivilcourage”. Dazu gehört auch der volle Namenszug unter einem Kommentar.Geradestehen für das was man zu sagen hat. Das hat den Vorteil,dass eben jene Hetzer, die jegliche Diskussion unmöglich machen, aufpassen was sie von sich geben.Dann ist Meinungsfreiheit auch konstruktiv.

  2. GuyT /

    Man merkt schon , dass die Jugendliche noch einen langen Reifeprozess vor sich haben. Wer definiert denn was nicht durch die Meinungsfreiheit geschützt ist? Ist Charlie Hebdo zu verbieten? Oder sind Religionen die homophob oder antisemitesch sind überhaupt legitim? Wer definiert was überhaupt eine Religion ist und wie eit Religionsfreiheit gehen kann(Stichwort Beschneidung, Mehrfachehe,Schalchtrituale, ….) Ist links per se gut und rechts schlecht? Wer legt fest welche Meinungen legitim sind? Warum sollten 16-jährigen die Wahrheit gepachtet haben? Würden 16-jährige Wähler denn nicht eine Strafmündigkeit verdienen. Ist die Abwertung weisser alter Männer nicht auch eine Art Rassismus. Sind die Warner vor den Hetzern nicht selber Hetzer?

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