Mi., 27. Mai 2020

Premium /  


  1. Jacques Zeyen /

    Nach dem Motto: ” Ich und mein PC wissen alles.” “In welches Meer mündet der Nil?”-“Das weiß mein PC:”

    Alles,alle Informationen stehen irgendwo geschrieben oder,wie man heute sagt,abgespeichert. Allein, das Lernen besteht auch aus der Kunst mit Informationen umzugehen. Auf das Risiko hin,dass sich Kinder darauf verlassen sowieso alles auf dem “Phone” zu finden,machen sie sich daher kaum noch die Mühe etwas selbst herauszufinden.Und was gibt es interessanteres als eine Entdeckung zu machen. Es kann nicht sein,dass das Wissen eines Kindes oder Jugendlichen von dem Batteriestand seines PC abhängt.Bildung wird im Gehirn abgespeichert,nicht auf einer Festplatte,denn dieser Bildungsstand färbt auf den Charakter und den sozialen Stand des Menschen ab. Stichwort:Pisa Vor der Digitalisierung,vor Lückentext und Sim ( Reform unter Hennicot und Brasseur),vor dem System der “Compensation”und nach dem Abschlussexamen konnten luxemburger Studenten auf Universitäten in der ganzen Welt sofort anheuern weil sie gute Noten hatten. Heute müssen sie Aufnahmeprüfungen machen. Es bleibt jedem überlassen ob er vor dem “Flatscreen” verblödet oder ob er die Informationen,falls es denn welche sind,nutzvoll anwendet.Als Buchersatz,nicht als Hirnersatz.

  2. roger wohlfart /

    Zu dem absoluten Grundwissen gehören allerdings in erster Linie Lesen und Schreiben, Rechnen, einen Text verstehen und interpretieren können, selbständiges logisches Denken sowie eine solide Allgemeinbildung . Und wenn diese Bedingungen erfüllt sind, kommt der Computer und die Digitalisierung, ohne die es nicht geht, zum Einsatz. Der Mensch darf sich nicht von hochtechnisierten Geräten abhängig machen. Er muss stets in der Lage sein, auf seinen Verstand und das erworbene Wissen zurückzugreifen. Der PC ist ein Hilfsmittel, das vieles erleichtert , als solches soll er gesehen und angewendet werden.

Schreiben Sie einen Kommentar zu roger wohlfart Cancel reply

Meistgelesen