Mo., 1. Juni 2020

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  1. GuyT /

    Sehr guter, tiefgehender Kommentar. Für verschieden Leser vielleicht über Niveau.

    • J.C.KEMP /

      Mich stört besonders die tiefkatholische Fülosofü des Beitrags.

      • titi /

        Was muss man eigentlich unter tiefkatholischer Philosophie verstehen? ” Philosophie= Streben nach Erkenntnis über den Sinn des Lebens, das Wesen der Welt und die Stellung des Menschen in der Welt ” ( frei nach Duden ).” Katholisch sein, bedeutet hingegen sich zu derjenigen christlichen Kirche und ihrem Glauben zu bekennen, die beansprucht, alleinseligmachend zu sein und die das Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes , ihres als Stellvertreter Christi eingesetzten Oberhauptes, vertritt. “( Duden ) Demnach hat katholisch nichts mit Philosophie zu tun oder umgekehrt. Kein Philosoph behauptet von sich, im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein.

  2. Norbert Campagna /

    Einem nicht-gläubigen, von Marx ausgehenden und sich in die Linie von Habermas stellenden Autor eine tiefkatholische Philosophie vorzuwerfen, ist schon komisch. Aber in der heutigen Welt trifft man halt eben auf komische Menschen und Gedanken.
    Was wollte ich beweisen? Dass heute die Ausdrucksfreiheit in Gefahr ist. Ich selbst bin der tiefen überzeugung, dass Homosexualität ein legitimer Ausdruck der Sexualität ist und dass jeder das Recht haben sollte, in einer homosexuellen Beziehung zu leben. So was passt natürlich nicht zum Katholizismus, den man mir vorwirft. Was mich stört, ist der Wille, jede Kritik an der Homosexualität als homophob darzustellen. Die Gender-Ideologie ist heute eine der grössten Gefahren für jede Form von Humanismus, und deshalb soll er, argumentativ natürlich, bekämpft werden.

    Norbert Campagna

    • de Koschter /

      Komische Menschen und Gedanken, @ Norbert Campagna, hat es noch immer gegeben. Besonders in der katholischen Kirche. Stimme Ihnen absolut zu, dass die Ausdrucksfreiheit heute genauso in Gefahr ist, wie sie das unter der Inquisition war. Vor nicht allzu langer Zeit war Homosexualität noch strafbar. Das ist Gott sei Dank nicht mehr der Fall, aber das ist nicht der Verdienst der Kirche, die heute von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Allzu straff gespannt zerspringt der Bogen! Die Institution Kirche hat total versagt. Statt zu überzeugen hat sie immer nur gedroht . Wer Angst und Hass predigt, wird Sturm ernten. Die heutigen Theologen und Priester, die guten Willens sind, haben es schwer, weil das Vertrauen und der Glaube in die Kirche von dieser aufs Schändlichste missbraucht worden sind.

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