Sa., 30. Mai 2020

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  1. Jacques Zeyen /

    ““in der Natur vorkommend, nicht künstlich vom Menschen nachgebildet, hergestellt” –
    Und genau das ist das Problem der “kirchenlastigen”,soll heißen konservativen ADR und der C-Parteien. Ihr Gott und die Natur scheinen eben nicht dasselbe zu sein. Denn wie “natürlich” sind ihre Dogmen und Gesetze,sprich moralischen Ansprüche? Ausleben der Sexualität in allen Varianten ist bei diesen Leuten Sünde. Und die Kirche stolpert tagtäglich über ihre irrigen,homophoben(da ist es wieder das Wort) “Gesetze”. Als Clou der Perversion,predigen dabei ,oft selbst schwule, Priester, gegen die Homosexualität. Man zerrt kleine Kartheisers von 9 Jahren in den Beichtstuhl um ihnen “unkeusche Gedanken”zu entlocken. Das destruktive Resultat auf die Kinder sieht man dann in Parteien wie der ADR. Also bitte.Wenn zwei sich lieben soll jeder sich darüber freuen,denn dazu braucht es nun wirklich keine Uniform.

  2. Epikur /

    Die irrationalen religiösen Dogmen können die Realität nicht verändern. Die Kritiker müssen aber auch bei der Wahrheit bleiben, sonst spielen sie ungewollt den Religionen in die Hände wie hier, da es wahrscheinlich keine homosexuellen Kängurus gibt.

  3. roger wohlfart /

    Die christlich katholische Kirche hat immer die Natur im Menschen bekämpft. Während sie das tat, haben zahllose ihrer Diener ihre natürlichen Sexualtriebe an ihren minderjährigen, oft gleichgeschlechtlichen Schutzbefohlenen ausgelebt. Oder sie haben sich kasteit, flagelliert oder ihre Frust, in Form von Wutausbrüchen, wiederum an Kindern ausgelassen. Und genau heute, wo diesen Triebtätern in der Soutane den Prozess gemacht wird, keift ein ARD Ageordneter auf die Homosexualität!

  4. roger wohlfart /

    Tschuldigung, habe mich vertippt: soll natürlich ADR heissen.

  5. HeWhoCannotBeNamed /

    Naturwissenschaftlich alles pertinent. Ein Problem stellt sich aber bei der Argumentation : wenn 1500 rezensierte Tierarten potenziell homosexuelle Tendenzen haben, tausende und aber-tausende andere Arten aber nicht, dann könnte man auch wiederum schlussfolgern, dass es sich um eine minoritäre sexuelle Praxis handelt. Und, wenn wir den Moralaposteln folgen, somit auch falsch wäre. Womit wir beim “sein-sollen-Trugschluss” wären : “ist so, also soll es auch so sein”. Nur : Menschen sind keineswegs reine Naturwesen, sondern lassen (naturgemäß!) viel Platz für Kultur. Und die sieht die verschiedensten Modelle für Sexualität, Familie, Gesellschaft vor. Die gesamte menschliche Sexualität ist wohl die am meisten von Normen und Werten geprägte Domäne – und das in allen Kulturen! Ich überlasse es der Phantasie eines jeden, sich auszumalen, was eine menschliche Sexualität wäre, die ausschließlich auf “natürlichen” Regeln beruhen würde…
    Das naturalistische Argument ist allenfalls gut, um den Homophoben den Wind aus den Segeln zu nehmen, wenn man wieder die Leier vom “un-natürlichen” zu hören bekommt. Um aber ein komplettes Bild des Phänomens zu bekommen, sollte es erst gar nicht um die Diskussion um natürlich/unnatürlich gehen – es ist eine Frage der Gesellschaft und deren kulturellen Modelle in Bezug auf Familie und Sexualität.

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