Mo., 14. Juni 2021



  1. Grober J-P. /

    Habe bisher Europa als meine Heimat empfunden. Habe mich wohlgefühlt in Frankreich, Belgien, Deutschland und am meisten in Italien. Bin mir aber nicht mehr sicher ob es mittlerweile noch eine Heimat gibt.

  2. weit /

    Patriotismus und Nation waren einst einfach an ein Feindbild gebunden und das führte dann dazu dass auf jedem Friedhof in Europa ein Monument steht mit „mort pour la patrie“ Aufschrift. Da es aber keinen äusseren Feind mehr gibt, bleibt jeder Nation nur noch die Möglichkeit sich immer neu zu definieren bis bis … ja da liegt die Frage.

  3. tarzan /

    sag ich ja immer, die ganze „pecherei“ und verteilen von wahlprogrammen (umweltverschmutzung, verschwendung von ressourcen und steuergeldern) ist für die katz. ab einem gewissen alter hat jeder eben sein „weltbild“. links, rechts, liberal oder gar keins. was aber keiner leugnen kann, ist dass jedes land, nation, volk oder wie auch immer, eigene interessen hat um die es sich primär kümmern muss.

  4. roger wohlfart /

    Alles ist stets in Bewegung und nur durch Bewegung , lies Veränderung, kann Fortschritt erfolgen. Heimat ist für mich dort, wo man sich wohl und geborgen fühlt. Und das muss nicht unbedingt das Land und die Gesellschaft sein, in das/die man hineingeboren wurde. Es ist genauso mit der Familienzugehörigkeit und der Freundschaft.
    Ein Freund ( Ausländer, Andersfarbiger, Gläubiger oder Atheist ) kann mir mehr bedeuten als meine Familenangehörigen. Die DP will rückwärtsgewandt, fortschrittlich sein . Das ist unglaubwürdig . Ein unmöglicher Spagat. Es scheint als ob sie angst vor der eigenen Courage hätte, vor allem aber vor rechts. Der Liberalismus bleibt auf der Strecke, wird auf dem Altar des Opportunismus geopfert.

  5. Grober J-P. /

    Heimat ist ok, bei Nation wird es langsam gefährlich. Ich könnte nicht sagen wenn ich an Leuten vorbeigehe zu welcher Nation die gehören. Sollten wir nicht zu einer europäischen „Nation“ werden, zu einer menschlichen „Nation“. Dann könnten wir auf die Grabsteine schreiben, mort pour l’Europe, wie die Amerikaner für USA, oder besser noch, mort pour l’humanité! Wir kommen doch alle aus der selben Ecke des Globus! Sogar mein „Alter“ konnte sich mit den „hueren Praisen“ am Ende wieder anfreunden, das hat mir irgendwie imponiert.

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