Mo., 28. Septembre 2020

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  1. Jacques Zeyen /

    Bravo.
    Und Zynismus oder Polemik können sehr förderlich sein wenn kein anderes Mittel mehr hilft. Ein Land dessen Wohlstand von Waffenproduktion abhängt muss natürlich sein Produkt umsetzen. Das Problem ist Angebot und Nachfrage. Wenn ein Jugendlicher daheim in jeder beliebigen Schublade eine Zimmerflak ,Kaliber45 ,finden kann
    ,so hat er kein Problem seine Agressionen draussen abzubauen. Danach geht’s zum Psychiater und dann ist die Sache gegessen. Das ist auch Zynismus…und Realität. Der Kampf gegen die Dummheit wird nie enden.

  2. C. Kremer /

    Seit 1493 herscht auf jenem Kontinent Gewalt, Genozid oder Abschlachtung, von Mensch und Tier und ein Massaker reiht sich an das andere. Besonders die USA haben mehr Kriege geführt als jede andere Nation.

  3. Raym Collé /

    An dann héiert ee rem Guns don’t kill people. Se bräichte Waffen fiir sech géint de Staat ze wieren, héiert een leider och vun Leit déi eng kommunistesch Revolutioun wellen an sech op en Marx Zitat berouen. Waffen heeschen emmer Bludd, dat well kee méi hautesdaags!

  4. weit /

    Auch die Pharmaindustrie hat vermutlich eine Verantwortung mit Medikamenten die zu Selbstmord und Aggressionen führen und von Drogen wird auch nicht geredet.Es besteht ein Cocktail von Zusätzen.

  5. Mephisto /

    Sehr guter wenn auch harter Kommentar. So ist es und nicht anders.

    Solange die Amerikaner Politiker wählen die offen von der NRA gesponsort sind , kann sich nichts änden.

  6. Pierre Ravarin /

    „Sélection naturelle!“ nennt man das. Dauert eine gewisse Zeit.

  7. Peter Mutschke /

    Bundesstaat Mississippi .Über 50% der Bevölkerung leben u terhalb der Armutsgrenze.Aber abgesehen davon,heisst das Staatsmotto:virtutes er armes
    (Tugend und Waffen)welch Tugend???

  8. Een den keng Tomaten op den Aen huet! /

    In der Schweiz besitzt jede Familie Waffen, und zumals automatische Kriegswaffen, die meisten Dörfer haben ihre eigenen Schießstände, im Gegensatz zu Amerika wo es zwar viele Waffen gibt aber noch lange nicht in jeder Familie. Also liegt das Problem nicht im Waffenbesitz sondern es ist meiner Ansicht nach ein soziales und / oder auch ein administratives Problem dass kranke Menschen an Waffen kommen. Jedenfalls sollte man es sich nicht zu leicht machen mit der Analyse warum diese Tragödien in USA passieren wenn bei ähnlichen Voraussetzungen in einem anderen Land diese Tragödien eben nicht passieren! Es wäre vieleicht interessant darüber eine Studie in Auftrag zu geben! Die Verfügbarkeit der Waffen ist meiner Ansicht nach nicht das Problem! In Japan mit einem der strengsten Waffengesetzen der Welt wurden Attentate mit Giftgas ausgeführt und dort gibt es sehr viele Amokläufe mit Hieb und Stichwaffen, in Europa mit Autos die in Menschenansamlungen fahren.(…)

    • Francis Wagner /

      Tomat: „In der Schweiz besitzt jede Familie Waffen, und zumals automatische Kriegswaffen“ Quatsch! Die Zeiten, wo jeder wehrfähige Helvete sein privates Kriegsarsenal im heimischen Kleiderkasten hortete, sind längst vorbei.
      “ Also liegt das Problem nicht im Waffenbesitz sondern es ist meiner Ansicht nach ein soziales und / oder auch ein administratives Problem dass kranke Menschen an Waffen kommen.“
      Erzählen Sie doch mal bitte den Angehörigen der Opfer, dass ihre Kinder einem „sozialen und administrativen Problem“ und nicht einem kaltblütigen Mörder zum Opfer gefallen sind. Dieser Zynismus könnte glatt direkt von der NRA stammen. Fehlt bloß noch die obszöne und crapuleuse NRA-Devise „guns don’t kill people, people kill people“. Zudem sind die meisten Täter im psychiatrischen (und nicht im umgangssprachlichen) Sinne gar nicht „krank“.
      „Die Verfügbarkeit der Waffen ist meiner Ansicht nach nicht das Problem!“ Was für ein Schwachsinn! Tomat: Wer keine Schusswaffe hat, kann auch nicht damit schießen. Soviel elementare Logik müsste sogar einem vom Pulverdampf umnebelten Hirn zumutbar sein.
      Und dann bringen Sie noch die alte Waffenfreak-Kamelle von den Autos und Küchenmessern, die als Mordwaffen verwendet werden und trotzdem nicht verboten sind. Tomat, der gesellschaftliche Nutzen, den der bestimmungsgemäße Gebrauch dieser Ustensilien mit sich bringt, überwiegt bei weitem den Schaden, welcher ihr Missbrauch durch einzelne Kriminelle und Kranke zur Folge hat. Schusswaffen in der Hand von Zivilisten hingegen dienen (mal abgesehen von Jagd und Sportschießen) fast exklusiv dazu, andere Menschen umzubringen. Weshalb ihre Zugänglichkeit in einem zivilisierten Gemeinwesen radikal einzuschränken ist.

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