So., 13. Juni 2021



  1. Frank Bertemes /

    Sehr richtig, Herr Schneider! Allerdings gilt es darauf hinzuweisen, wie es (leider) um das (abnehmende) gewerkschaftliche Engagement, besonders der jungen Generation, steht. Angesichts anstehender Sozialwahlen wären die Gewerkschaften gut beraten, ihre Verdienste im Interesse des Salariats und der hierzulande bestens organisierten öffentlichen Sozialversicherungssysteme mit ihren diversen Leistungen der Renten-, Pensions- und Gesundheitskassen auf allerhöchstem Niveau in diesem Kontext in Erinnerung zu rufen. Besonders die junge Generation sollte sich des Wertes der sozialen Sicherheit bewusst sein, auch und vielleicht besonders „in modern times“ der längst angelaufenen digitalen Gesellschaft, die absolut neue Herausforderungen auch an die Gewerkschaften stellen wird.
    Die junge Generation muss sich der Werte der Solidarität und des Zusammenhalts deutlich besinnen, das in ihrem ureigenen Interesse, wissend, dass keine private Rechtsschutzversicherung ihre vielfältigen Interessen im Gesamtkontext der Arbeitnehmerrechte vertreten wird.
    Die Gewerkschaften werden in diesem Sinne wahrscheinlich wichtiger als je zuvor sein – siehe Inhalt des vorliegenden Leitartikels.

  2. Jacques Zeyen /

    “ Germinal“ oder die Wut der Ausgebeuteten.
    Soweit wie bei Zola sollte es nie mehr kommen müssen.Oder die blutigen Konflikte in den Staaten wo die Dockers für wenig Lohn arbeiten mussten und jede gewerkschaftliche Aktion blutig zusammengeprügelt wurde.
    Es bleibt die Kunst für Arbeitgeber und Gewerkschaften,den sozialen Frieden zu erhalten und nicht durch Mobbing und Lohndumping Spannungen zu erzeugen.Dieser Schuß würde früher oder später nach hinten losgehen . Der Staat wäre auch gut beraten,wie Jean Ziegler es sagte,sich nicht aus allem herauszuhalten“.Ein Staat in dem Menschen Angst haben müssen ist ein gescheiterter Staat.“ So auch ein Appel an die „arbeitende“ Jugend…
    Gemeinsam seid ihr stark. Ihr seid nicht nur „der Staat“ ihr seid auch die Gewerkschaften. Man stelle sich vor was loswäre wenn die 6 Millionen Arbeitslosen in Deutschland täglich auf die Straße gingen.

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