So., 20. Juni 2021



  1. Le républicain zu London /

    Es ist klar, dass es zu Fusionen der zu verstreuten und verzettelten Gemeinden kommen muss, es macht keinen Sinn dass wir über 100 Gemeinden in unserem Kleinstaat betreiben wollen, der Aufwand lohnt sich doch nur wenn
    fusioniert werden kann, aber so lange jeder eben Bürgermeister, in seinem Kuhdorf bleiben will wird daraus nichts.. Schon die Erstellung der PAG hat bewiesen, dass viele kleinen Gemeinden da überfordert waren, um großflächig zu denken, das Kirchturmdenken hilft da gar nichts…

  2. Frank Bertemes /

    Als Einwohner einer Gemeinde, die mit über 70 Prozent eine völlig „unnatürliche“ Gemeindefusion zu einer neuen, „fiktiven“ Gemeinde „Meesebuerg“ mit recht abgelehnt hat, sind Gemeindefusionen nur dann sinnvoll, wenn diese auch von den betroffenen Bürger*innen mehrheitlich auch erwünscht sind – ansonsten eine „par ordre du Mufti“ dekretierte Gemeindefusionitis dem kommunalen Demokratieverständnis völlig widerspricht und die Lokal- Entfremdung nur noch weiter beflügelt….
    Oder entspricht das alles den „modern times“ des Homo Digitalis ?
    Entfremdung, Vereinsamung, Isolation….passt demnach!
    Top!

  3. trottinette josi /

    Kleinstaat, kleine Gemeinden, kleiner Horizont, beschränkte Mentalität, Engstirnigkeit . 102 Gemeinden auf einem Raum von knapp 2.800 km2. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! Kleinkariertheit und Borniertheit stehen den Fusionen im Wege. Übrigens wurden die ersten Gemeindfusionen bereits unter Innenminister Jos. Wohlfart in der Regierung Thorn/Vouel zwischen 1974 und 1979 realisiert. Damals gab es auch einen grossen Widerstand gegen dieses Projekt, besonders von Seiten der CSV. Ein heisses Eisen in einem Land, in dem noch immer die Kirchturmpolitik herrscht.

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