Fr., 10. Juli 2020

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  1. Clemi /

    Spätestens wenn eine zuckersteuer kommt (wegen der allgemeinen gesundheit, nicht wegen u.a. passiv-mit-konsumierens wie beim tabak-rauch) MUSS die politik/der staat auch beim alkohol etwas unternehmen (aber will die gesellschaft, also wir alle, das?), sonst ist auch der letzte rest glaubwürdigkeit flöten.

  2. Peter Meier /

    Die Jugend wird ja hierzulande öffentlich zum exzessiven Alkoholkonsum verführt: Man stelle ein Festzelt irgendwo an die Mosel, es muss nicht einmal einen Boden haben. Ein paar Fressbuden drum herum. Natürlich Bankautomaten vor das Gelände! Das ist sehr wichtig, damit die Jugendlichen auch monetär flüssig bleiben. Musik dazu mit viel Bass! Damit die Jugendlichen auch brav kommen, organisiert man einen fast landesweiten nächtlichen Bustransport. Der ist natürlich kostenlos (aber doch im Preis des Fusel eingerechnet). Man sucht noch einen wohlklingenden Namen für billigen Fusel und schon geht die Saufe los!
    Ist das nicht gesellschaftlich oder staatlich verordneter Zwang zum exzessiven Alkoholkonsum?

    • Mephisto /

      Richtig ! Und die Medien rühren fleissig die Werbetrommeln:

      – Eng méi lass zu….
      – Tausende in….erwartet. Der neue ….ist da. ( irgendein Gesöff )
      – Hunderte Fotos jeden Tag bei unserem Staatsfunksite von der Fouer ( am Stall ) mit tausenden Händen mit Bierkrug oder Weinglas.
      – Im Oktober jetzt wieder Wiesn mit Beteiligung von bekannten Reportern beim Ententanz.
      – Dann die Fuesbâlen und Kavalkaden

      – Dann die Paischtcroisière mit etwas weniger Bier, dafür umso mehr Champagner und Longdrinks.

      Für die Zeit dazwischen gibt es ja die Buvettes auf den Fussballfeldern

      • fluppes /

        An e Flyer fir dat Wäi-Fest zu Remerschen, wat nach net esoulaang hir ass, gouf mir ironescherweis hannert de Wischer vum Auto geklemmt. Dat nennen ech da mol uerdentlech op en “Alkoholsfest” higewisen … 😉

  3. harry /

    Sehr guter Artikel, leider ist Alkohol in der Gesellschaft verankert..
    und Cannabis ist nun mal das böse böse Teufelskraut..

    Dass unsere Gesetzgebung sinnfrei ist.. steht schon lange fest.. Ändert aber nichts an der Kleinkarriertheit der meissten Menschen in und ausserhalb Luxemburgs.

    Würden Fakten regieren wäre sehr viel anders.

  4. roger wohlfart /

    Es sei jedem überlassen, auf die Werbung hereinzufallen und Alkohol zu konsumieren. Natürlich ist Alkohol eine Droge, eine ganz gefährliche und hinterhältige, aber eine gesellschaftsfähige. Wer dem Alkohol einmal verfallen ist, hat es schwer davon loszukommen. Da bedarf es nicht nur eines starken Willens sondern auch die Hilfe und Unterstützung der Angehörigen und Freunde. Es wäre vielleicht vonnöten gegen den Alkohol so konsequent vorzugehen wie gegen den Tabak, mit der gleichen resoluten Kampagne. Aber da fängt ja die Verlogenheit an, die Angst vor dem Wirtschaftszweig der von den Spirituosen lebt und an ihnen verdient, inklusive der Staat. Und nicht zu vergessen, was bekämpft wird, wird umso attraktiver. Genau das ist das hinterhältige am Alkohol und keiner ist dagegen gefeit. Der Alkohol hat schon unsägliches Elend auf dieser Welt verursacht. Um dieses Problem einigermassen in den Griff zu bekommen, müsste, genau wie bei den Zigaretten, ein Werbungsverbot eingeführt und durchgesetzt werden. Aber…. jeder ist im Endeffekt für sich selbst verantwortlich.

  5. Aender T. /

    an op der Telé kritt een den “vin au quotidien” zu beschten Zäiten an engem “hippe” Clip nobruecht…

  6. collarini edouard /

    jeder ist seines glückes schmied egal was man ist oder trinkt es ist eine Binsenwahrheit wenn man übertreibt mit essbarem oder rauchen trinken usw. kann das böse folgen haben also sollte man den roten oder das frischgezapte
    pils geniessen und nicht ¨¨übertreiben dann kommen auch keine Probleme auf einen zu weder gesundheitlich
    noch verkehrsmässig wenn man sich hinter’s Steuer setzt

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