Do., 4. Juni 2020

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  1. Le républicain /

    Falls die Luxemburger Justiz wieder einmal versucht hätte so etwas zu bestrafen so hätte der Gerichtshof in Straßburg Luxemburg wieder einmal verurteilt, und zwar zu Recht, denn es geht um eine Grundfreiheit! auch wenn die Wortwahl vulgär ist, es betrifft eben die künstlerische Freiheit…..

  2. de Schmatt /

    Bedeutet künstlerische Freiheit etwa auch seine Mitmenschen öffentlich zu beleidigen, lächerlich zu machen und zu beschmutzen? Man kann alles auf die Spitze treiben, auch die Demokratie und die künstlerische Unappetitlichkeit. Ja zur Meinungsfreiheit, nein zu vulgären Übergriffen auf die Person anderer. Wo die Freiheit des einen aufhört, beginnt die des anderen Sind wir damit einverstanden? Durch Schläge unter die Gürtellinie diskreditieren sich diese Pseudokünstler von alleine. Wenn es ihnen selber an den Pelz geht, zeigen sie auf einmal Gefühle und sind niedergeschlagen. Nein, so funktioniert’s nicht, wer A sagt, muss auc B sagen und die Konsequenzen seines Handelns tragen. Die Sprache ist auch eine Waffe und mit Worten kann man gewaltig verletzen und vieles zerstören, das dann nicht wiedergutzumachen ist. Diese Waffe ist umso gefährlicher, wenn sie bewusst und gezielt in aller Schärfe eingesetzt wird. Es gibt Witze bei denen einem das Lachen im Halse stecken bleibt und das ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass sie geschmacklos sind. Und Kunst sollte nicht geschmacklos sein!

    • DanV /

      Dass die Personen, die im Text angesprochen werden, sich angegriffen fühlen ist verständlich. Nur – bei uns haben solche Bewegungen nun mal keine Namen (z.B. Pegida), sie haben Köpfe. Und wenn man sich gegen diese Bewegungen aussprechen will, geht das nur über die Namen der Hauptakteure.

      Ausserdem: Sie glauben doch wohl nicht, dass diese Hauptakteure nicht auf solche Angriffe gefasst waren? Wer öffentlich solche Meinungen äussert, kann sehr leicht einen Shitstorm auf sich ziehen. Aber auch für sie gilt die Meinungsfreiheit …

      • de Schéifermisch /

        Die Meinungsfreiheit steht hier absolut nicht zur Debatte, nur die Form in der sie kundgetan wird.

  3. de Schéifermisch /

    Nicht zu vergessen, den pädagogischen Aspekt der Kunst. Wenn “Ficken” und “Scheisse” zu ganz normalen, banalen Bestandteilen unserer Umgangssprache werden und die Kunst diese Entwicklung noch zusätzlich fördert, dann stimmt doch etwas nicht mehr in unserer Erziehungsmethode. Adieu Ästhetik in Kunst und Kultur!

  4. DanV /

    Wenn solche Wörter die einzigen Probleme der Erziehung von heute sind, steht die heutige Erziehung eigentlich ganz gut da. Haben Sie sich das Video angeschaut? Es zeigt eine ganz klare politische Position, die uns eigentlich freuen sollte, auch wenn die Wortwahl nicht die distingierteste ist.

    Und – Kunst ist nicht immer schön.

    • DanV /

      P.S. … “die uns eigentlich freuen sollte”

      Hab kurz noch mal ins Video reingeschaut und da gibt es Aussagen, mit denen man nicht so einverstanden sein kann: FCK Lëtzebuerg, z.B., aber auch das ist freie Meinungsäusserung.

    • de Schéifermisch /

      Auch wenn sie gegen politische Gegner oder mir poiitisch nicht genehme Persönlichkeiten gerichtet ist, kann ich dieser Wortwahl nicht zustimmen und finde sie einfach schäbig, lamentabel . Kunst kann auch hässlich sein, das hängt immer vom Betrachter ab, von dessem Sinn für Ästhetik und intellektuellem Niveau. Kunst kann auch und sollte die weniger schönen Aspekte unserer Gesellschaft hervorheben und sogar verzerrend darstellen. Kunst darf aber niemals verletzend und böswillig sein. Die Klassiker in der Kunstgeschichte bestechen durch ihren Stil, durch ihren Feinsinn und Tiefgründigkeit. Die heutigen selbsternannten Pseudokünstler sind nicht einmal Mittelmass und werden bald in der Versenkung verschwinden.

    • de Schéifermisch /

      Wenn solche “Wörter ” zum Normalgebrauch in unserer Ausdrucksweise und dem täglich verbalen Unmgang miteinander werden, finde ich das, als guterzogener Mensch, schon bedenklich. Aber es steht jedem frei sich so unhöflich und primitiv auszudrücken wie er möchte.

      • DanV /

        @ de Schéifermisch

        Ach, hier im Minett sind solche Wörter doch seit Ewigkeiten normal. Ich hab sie schon in den1970er Jahren in der Schule gehört, denn bei uns zuhause gab’s das nicht (und gibt’s auch heute noch nicht). Gut, damals waren sie auf Luxemburgisch, Französisch und nicht zu vergessen Italienisch und Portugiesisch. Englisch wurde erst später eingeführt.

        • de Schmatt /

          Für seine Wortwahl ist jeder selbst verantwortlich ob im Minett, Gutland oder Ösling.

  5. Architecte /

    Mamomam. Wat sech hei awer iwert e Wuert opgereecht gett. Mir schwätzen hei vun HipHop/Rap. Do gett säit jo Joerzengten “gefe…t” am engleschsproechegem, franseischen an däitschem Raum. A mir echauffeieren eis 2019 dodriwer, Wat se mir Hintlerwäldler. NTM eng vun deenen greissten franseischen Rap-Formatiounen huet et souguer an hierem Numm stoen. Därfen di dann iwwerhapt am Atelier lo optrieden – well di f… jo emmerhin eis Mammen.

    • Marc /

      Muss ierch Recht ginn. Daat ganzt erennert mech un d’Ufänck vum Eminem.
      Demols ass sech och iwert ‘verschidde’ Wieder opgereecht ginn, awer keen hued den Text iwerhaat gelauschtert.
      Wann awer haut eng Popdiva am Text 100x Bitches sengt, ass ett ok. Wann se ‘H….’ giff soen, Skandal.
      Oder Lily Alen, Fuck You. Daat ass ‘Salonfähech’ ? Naja, desst versteet vleicht nett all Hintlerwäldler!

      • de Schmatt /

        Ët gi vill méi sougenannt Hinterwäldler mat héichem Niveau wéi Dir mengt. Well fir déi Texter an déi Sprooch ze verstoen, geet drëtt Schouljoer vollkommen duer, wann iwwerhaapt!

        • Architecte /

          @ De Schmatt
          An Dir mengt Dofir geet e 3.Schouljor duer ???
          “A l’aube de l’an 2000, pour les jeunes c’est plus le même deal
          Pour celui qui traîne, comme pour celui qui file
          Tout droit, de tout façon y a plus de boulot
          La boucle est bouclée, le système a la tête sous l’eau
          Et les jeunes sont saoulés, salis sous le silence
          Seule issue la rue même quand elle est en sang
          C’est pas un souci pour ceux qui s’y sont préparés
          Si ça se peut, certains d’entre eux même s’en sortiront mieux
          Mais pour les autres, c’est clair, ça sera pas facile
          Faut pas se voiler la face, il suffit pas de vendre des “kil”
          Faut tenir le terrain pour le lendemain, s’assurer que les siens aillent bien
          Éviter les coups de surin
          Afin de garder son bien intact
          Son équipe compacte, soudée, écoute de scanner pour garder le contact
          Ou décider de bouger, éviter les zones rouges, et
          Surtout jamais prendre de congés
          C’est ça que tu veux pour ton fils ? C’est comme ça que tu veux qu’il grandisse ?”

          • de Schmatt /

            Le texte de l’Internationale ” Debout les damnés de la Terre ” est d’un tout autre niveau pour exprimer la même chose.

            • Architecte /

              An areecht dofir en aneren Public.
              NTM huet jo och net de selwegten Usproch wei d’Internationale. Mais soit – mir 2 gien eis hei net mei eens. mbg

              • de Schmatt /

                @ Architecte . A genee dorop kënt ët un, mir 2 si verschiddener Meenung iwwert e Sujet a ginn trotzdeem respektvoll mateneen ëm. B.G.

  6. tarzan /

    solange sich der “künstler” selbst auf die schippe nimmt “feck all idioten” ist das für mich ok.

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