Do., 16. September 2021



  1. Jacques zeyen /

    Schade dass Freude nur mehr materiell vermittelbar scheint. Und wie schnell ist der Spuk vorbei ,aber es ist ja bald Ostern

  2. Marius /

    Na ja mein Herr,, trotz aller rationalen Denk- und Fortschrittsprozesse der Neuzeit, hält die moderne Gesellschaft an jahrtausendealten Mythen und Legenden einer längst verschollenen nahöstlichen Hirtenkultur fest, welche von einem historischen Standpunkt aus betrachtet, einmal im Jahr für das Realitätsverständnis der modernen Wissensgesellschaft keinen Einfluss zu haben scheint. Eine besondere Gelegenheit zu feiern und sich gegenseitig zu beschenken, egal was es kostet, weil es eben so Brauch ist. In Wahrheit aber eine feierliche Ersatzreligion, um wahre Harmonie und Seelenfrieden zu erreichen, offensichtlich eine notwendige Orientierung im Jubel, Trubel dieser dunklen Jahreszeit. Dieses Fest gehört zu der letzten großen Illusion des westlichen Menschen, nach der Enttäuschung durch das Christentum, das irrigerweise immer noch vorgibt, die Geschehnisse von vor 2000 Jahren seien eine gültigen Wahrheit die jeder Christenmensch glauben muss. Doch erkennen immer mehr Menschen, die über ein ausgeprägtes logisch-rationales Denkvermögen verfügen, dass Glauben und Wissen zwei Paar Schuhe sind, auch wenn es an allen Ecken und Enden glimmert und flimmert und aus den Lautsprechern der Konsumtempel die „Merry Christmas“ Musik wie ein Süssstoff an den Wohlstandsmenschen und anderen Konsumenten heruntertropft.

    • Jeannosch /

      Wer dem Christentum entsagt hat, sollte ehrlicherweise dem Weihnachtsfest entsagen, es sei er huldige dem Heuchlertum.

  3. Sansillusion /

    Wou kréien ech eng weider Oppositiounsperiod fir d’CSV ze kaafen? Ech géif hir se schenken, esou frou sinn ech mat deene Schwaarzen? – Wat? So eppes steet néietens am Rayon? Verfluchte Maartwirtschaft!

  4. Philo /

    En ierschten Thema. Ech wor mer net bewosst, datt d’Maartwirtschaft géif d’Wärter esiu durcherneen bréngen. Jo: d’Freed ass net keeflech, nëmmen de Freed-Ersatz.

    • Jeannosch /

      Esou wéi se am Buttek sech eppes kaafen, erkaafen sech der och vill hir Kollegen.

  5. Jetboy /

    Woher wollen Sie Herr Sold wissen, wie tief empfunden oder wie „richtig“ die Freude ist, die man beim beschenken und beschenkt werden mit materiellen Dingen spürt? Ich freue mich über jeden 1000.Euro Gutschein, über das neue Pad, den Bon für die Winterferien! Das Leben ist kurz geniessen wir es, so lange es geht!

  6. Emile /

    Wenn die Schulen auch in Zukunft mit zielstrebiger Macht auf die Leistungsgesellschaft ausgereichtet werden statt auf die Bildung im weiten kulturpolitischen Sinn, wird die Gesellschaft im Endeffekt nock konsumabhängiger, konsumsüchtiger, inhumaner. Es sollte zumindest als Alternavie zum wirtschaftsorientierten Lehren und Lernen eine Förderung des klassischen Bildungsweges geben: Im Mittelpunkt Sprachen und Geisteswissenschaften, mit einer soliden Dosis Naturwissenschaften natürlich. Es müsste doch auffalen, dass die wirklich klugen Köpfe unserer Zeit (und sogar um uns herum, im Alltag), in der Regel eine breit angelegte Bildung genossen haben müssen. Sie sind denn auch weit weniger vom menschenentwürdigenden Konsum- und Modebazillus infiziert. Ihre Freude muss eine tiefere sein, auch zu Weihnachten und zum Jahresende.

  7. Claude /

    Dat héiert och nach op.

    Iwwer 60% vun eise Kanner ginn net méi gedeeft, de Reliounsunterrecht ass esou dout wéi déi honnerte eidel, zougespaarte Kierchen hei am Land, dann ass dëse Spuk och geschwë fäerdeg.

    • Sansillusion /

      Wann d’Kiirch gemaat hätt, war de Jesus gesoot soll hunn, géifen d’Leit hir de Réck net dréien, emol net wéinst de Kado’en, déi d’Ersatzreligiuon, d’Maartwirtschadt also, hinne bitt.

  8. Ujheen /

    Schéinen Bäitrag Här Sold.
    Dee stemmt nodenklech an ass ubruecht! Juste ze hoffen dass eis Zeitgenossen déi Wieder do ophuelen an driwwer nodenken!
    Schéi Chrëschtdeeg!

  9. Bloen Mulles /

    Här Sold, do kann ech iech nëmmen zoustëmmen.
    Ech wënschen jidferengem deen dat heiten liest, endlech een Enn fun deem Terrorismus, den könschtlech geschafen gëtt e friedlecht Zesummenliewen.
    Schéin Feierdeeg, fir all Mënschen op dëser Welt.
    Egal watfir eng Nationalitéit, Religioun oder Hautfarw Sie hun.
    De bloen Mulles aus der Fusiounsgemeng “ Helperknapp

  10. Colette /

    Alle Jahre wieder lese ich Beiträg wie diesen. Sie ändern nichts. Weil die Menschen sllzu menschlich sind.

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