Mo., 6. Juli 2020

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  1. De klenge Frechdachs /

    Wat ni erwäänt gëtt ass, dass Bezuele vun engem Parking, net wärend dem Ticketsverkaf bekannt war, ma eréischt puer Méint drop. Déi 5-20 Euro mëscht Bëtschel elo net fett (den Ticket fir Rammstein war deier awer säi Geld wäert), ma et geet hei em de Prinzip, du keefs eppes, a gëss da gewuer, dass de na mol bezuele muss.

    Den Atelier ass awer schlau. Am Zäitalter vum Internet, ass et oft besser, näischt ze soen, a waarde bis Roserei sech geluecht huet. Mir liewen an enger “schnelllebigen Gesellschaft”, den nächsten Opreeger ass scho ronderëm den Eck, a schonn ass de Recht vergiess.

    Fannen et awer mol positiv, dass dësen Artikel, Problematik erëm opgräift. Journaliste misste méi oft um Ball bleiwen, besonnesch bei wichtegen Themen, an net einfach kuerz kommentéiere wat an der Welt esou geschitt.

  2. Zahlen /

    “Kritikpunkte rund um das Rammstein-Konzert am vergangenen Samstag nicht einfach so im Raum stehen zu lassen. Denn das kommt in der Regel einem Schuldeingeständnis gleich.”

    Nein, kommt es nicht. Wer geglaubt hat, dass 19000 Leute zur gleichen Zeit auf einem 2 Meter breiten Feldweg in 10 Minuten bei ihrem Auto sind, ist nicht ganz dicht.

    • yves /

      Ergo,sind die Atelier-Verantwortlichen nicht gang dicht. (Imho)
      @tageblatt.lu : wieso wurde mein Kommentar heute morgen nicht online gestellt?

  3. Huet een daat neideg? /

    Nicht ganz dicht ist vor allem derjenige der ein Konzept ausarbeitet bei dem 19.000 Leute die Veranstaltung über einen einzigen 3 Meter breiten Feldweg (ohne Ausweichmöglichkeiten) verlassen müssen. Die Leute die am Wegesrand zusammengesackt sind und denen in keinster Weise von offizieller Seite geholfen wurde sollten ernsthaft eine Klage in Erwägung ziehen. Dass so etwas dann auch noch den Segen von den Sicherheitsorganen bekommt ist schlichtweg ein schlechter Scherz (Nichts gelernt aus der Love Parade Tragödie?). Man stelle sich vor das Konzert würde dieses Wochenende stattfinden und einer der 19.000 Besucher würde eine Zigarette unachtsam in den Wald schmeissen. Genauso clever war es dass alle die auf dem 20€ Parking standen, diesen über einen einzigen Ausgang verlassen mussten. Da braucht man sich nicht wundern wenn man auch dort noch einmal 2 Stunden ausharren musste. Zu trinken gab es während dieser 3-4 Stunden Odyssee auch nichts.
    Und dann hat man seitens des Atelier aber noch die Energie aufgebracht die negativen Kommentare zu löschen.
    Schade um das Event, das Konzert selbst war nämlich vom feinsten…

  4. Jemp /

    Aus all diesen Gründen besuche ich keine Grossveranstaltungen in diesem Lande. Andere können die bedeutend besser! Allein das Chaos wenn 50 Leute eine Foire besuchen wolles. Bei Messen im Ausland werden 2000 Leute in wesentlich kürzer Zeit durch die Kasse geschleust! Vonm Parken und weiteren Miseren mal abgesehen.

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