Do., 9. Juli 2020

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  1. Irma /

    Gutes Image?

    Bei eis am Duerf kann een all 14 Deeg kee Waasser aus dem Krunn drénke wëll alt erëm ee vun deenen alles verknascht huet.

    “Und die Landwirte sehen dies als Einmischung in ihre unternehmerische Freiheit.”

    Dot mech net laachen. “Unternehmerische Freiheit” ass wann ee faillite geet wann d’Wieder ne naass, ze dréchen, ze kal, ze waarm ass, d’Schwéngsgripp oder Maul und Klauenseuche zouschléit an net bei der Steierzueler jéimere goe fir gehollef ze kréien.

  2. Frank Bertemes /

    Sinn d’Baueren elo “Affer” vun enger versauter EU-Landwirtschaftspolitik – oder awer wéinst hirer Giir méi selwer “Täter”? Als (oft blann a völleg oninforméiert) “Exécutants” vun der agro-chemëscher Industrie, géint déi si sech “net kënne wiiren”-wéi si oft esou einfach mol behaapten? Ass deem wierklech sou? Et ginn duerchaus Argumenter fir déi zwou Positiounen, déi d’Baueren ëmmer rëm an déi ëffentlech Polemik bréngen – fir déi si egal wéi awer oft selwer verantwortlech sinn…
    Hu verschiddener vun hinnen (géint déi ech elo awer perséinlech näischt hunn, dat sief mol kloergestallt) scho mol iwwert dee miserablen Zoustand vun den Aakerbiedem nogeduecht…Stéchwuert: Humus? Fir vill vun hinne grad esou ee Friemwuert wéi Biolandwirtschaft….

  3. DanV /

    Ich denke, die “die vergleichsweise kleinen Luxemburger Betriebe” werten das Image auf: “klein aber fein …”

    Erstens hat man das Bild von Bauern, die ihren Kühen noch Namen geben, vor Augen,
    zweitens möchte man regionalen Betrieben den Vorzug geben, wie es ja ökologisch ratsam ist und ausserdem freut es, dass es trotz Industrie und Finanz noch Eigenversorgung in Luxemburg gibt.

    Bauer sein ist ein harter 7-Tage -pro-Woche-Job und es ist sehr schwierig, Personal zu finden, dass den Bauer oder die Bäuerin ersetzt, wenn er oder sie mal abends feiern und deshalb morgens ausschlafen will. Knechte und Mägde sind rar, denn auch ungelernte Arbeiter mögen Stallarbeit nicht wirklich. Deshalb: Ja, Bauern sind zu Recht angesehen. Egal ob Bio oder traditionnell (mit Glyphosat, etc.)

    Eigentlich muss ich bei diesem Artikel schmunzeln. Ich weiß nicht, wo die Familie des Verfassers herkommt, aber eine ganze Menge von uns Minettern sind Nachkommen von Bauern, Knechten, Tagelöhnern auf Bauernhöfen aus dem Ösling, wenn sie nicht aus andern Ländern kommen (die auch meistens Bauern, Knechte, Tagelöhner, … waren).

    • Jacques Zeyen /

      Wir wollen bei all unserer Kritik nicht vergessen,dass wir ohne Bauern geliefert sind. Sie ernähren die Menschen. Es geht allein um das Know How und die Vermeidung von Dauerschäden an der Natur und endlich auch an uns selbst. Wenn wir Milchquoten brauchen dann stimmt etwas nicht. Viele Kühe machen viel Mist und eine Überproduktion ist nicht förderlich. Werde würde morgen nicht zehn Cents mehr bezahlen für einen Liter Milch?Aber diese zehn Cents müssten auch beim Bauer ankommen. Dasselbe gilt für Bio-Produkte.

  4. Jacques Zeyen /

    Pestiziden am Grondwaasser,doudeg Baachen a Flëss,verdichte Biedem( tonneschwéier Maschinnen) etc.etc….
    Dat wor net de Bréifdréier an och net de Schoulmeeschter.

  5. Jemp /

    “hohe staatliche Subventionen, die weitaus mehr als die Hälfte ihres Einkommens ausmachen.” Allein dieser Satz müsste reichen, um diesen Herren/Innen klar zu machen, ein wenig weniger arrogant aufzutreten. Wenn ich den Artikel recht verstehe, dann muss ich das Gift, das der Chemiebauer keine 50m von meinem Haus nachts auf sein Feld versprüht und das ich einatmen muss, auch noch selbst bezahlen. Viele müssen auch bis zu 70 PIFFfahrten à 10000L (macht 700.000L) pro Tag ertragen und finanzieren, wenn Regen gemeldet ist. Kurz danach kommt dann Blaualgenalarm. Es gibt Piffbauern, die nehmen sogar ihren Cayenne, um sonntags die Temperatur im Schweinestall (5000 Tiere) zu kontrollieren. Den Porsche habe ich also auch bezahlt. STOP! SOFORT! Aber nein, lieber verteufelt man die 1,2l Dieselfahrer. Gring wierkt, awer nemme géint di Kleng!

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